Die Fachhochschule für Gestaltung feierte gestern Abend die Einweihung ihres Ausweichquartiers im Technologiepark West
Gute Zukunftsstimmung im Ausweichquartier: Die Fachhochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd hatte gestern Abend zum Festakt in den Technolgiepark West geladen. Rektorin Christina Salerno dankte mit herzlichen Worten vielen Mitstreitern.
SCHWÄBISCH GMÜND
(hs). Die Plätze wurden knapp im Saal des „Gmünd Tech“, wo nun die Fachhochschule Türe an Türe mit zahlreichen dort angesiedelten Firmen der größte Mieter ist. Gleich daneben gesellt sich zum Ausweichquartier auch das in Rekordzeit auf die grüne Wiese gezauberte Dorf aus rund
100 Containern bzw. „Modulen“, wie die Designer zu sagen pflegen. Es war ein gewaltiger Kraftakt der Hochschule, der Stadtverwaltung, der Vereinigten Gmünder Wohnungsbaugesellschaft und der Geldgeber aus Stuttgart, dass dieses fast vollwertige Ausweichquartier in wenigen Monaten geschaffen werden konnte. In ihrer Ansprache erinnerte Rektorin Christina Salerno an die ganze Dramatik des Geschehens. Zunächst habe die Hochschule ja nur mit vorübergehenden Renovierungs– und Baumaßnahmen gerechnet, um den Brandschutz im historischen Elsässer-Bau, dem angestammten Domizil der
HfG, auf den aktuellen Stand zu bringen. Doch dann habe sich Botschaft entwickelt, dass eine Komplettsanierung ganz schnell notwendig sei. Mit großer Dankbarkeit wandte sich Salerno an viele Verbündete und Helfer, die sich in Stuttgart und Gmünd für die
HfG ins Zeug legten. Besonders würdigte sie hierbei den Beistand des Landtagsabgeordneten
Dr. Stefan Scheffold, den sie nun als Finanzstaatssekretär unter den Gästen besonders willkommen hieß — natürlich mit ihrem Fingerzeig, dass in den nächsten Jahren noch weitere Sanierungs– und Neubau-Millionen für die Zukunft der Hochschule benötigt werden.
Ein ganz dickes Dankeschön für die praktische Bewältigung des Umzugs sprach die Rektorin dann Johannes Weiß, Chef der Firma Kast, aus. Mit für sie eindrucksvoller „Engels– und Eselsgeduld“ seien Weiß und seine Leute ihr zur Seite gestanden, um jedes Problem zu meistern.
Die
HfG will in Gmünd deutlicher in Erscheinung treten
Christina Salerno blickte dann in die Zukunft. Diese Feier sei „nur“ Generalprobe für Einweihungsfeste, die im geplanten Neubau im Rahmen des Gamundia-Projektes bevorstehen, ganz besonders aber auch bei der Wiedereinweihung des Elsässer-Baus in einigen Jahren. Die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd sei auf dem Wege, die größte ihrer Art auf nationaler Ebene zu werden. Weitere Studienangebote seien derzeit in Entwicklung. Der heutige Tag sei Symbol für einen Start in eine Zukunft mit viel positiver Energie. Sie versprach, dass die
HfG sich aktiv an der Landesgartenschau beteiligen und mit ihren derzeit über
500 Studenten deutlicher in öffentliche Erscheinung treten werde. Weitere Festansprachen schlossen sich an (wir werden noch berichten).
Noch keine Kommentare vorhanden.