Projektentwickler stellten im Mutlanger Gemeinderat ein Vorhaben für die Ortsmitte-Brache vor
Seit vielen Jahren wird eine Neugestaltung der Ortsmitte am früheren Brauereiareal angestrebt. Projektentwickler stellten dem Gemeinderat jetzt vor, wie weit sie damit gediehen sind.
MUTLANGEN (hn). Die STEG-Stadtentwicklung Südwest, welche die Gemeinde bei der Ortssanierungsmaßnahme II berät, war vor geraumer Zeit beauftragt worden, ein Projekt zu entwickeln und mit diesen Plänen sich auf die Suche nach Investoren zu begeben. Nach dem Bürgermeister Seyfried darauf hingewiesen hatte, dass zur Durchführung dieses Projekts weitere Sanierungsmittel notwendig sind, wofür die Gemeinde einen Antrag für das Programmjahr
2011 stellen würde, stellten die Vertreter der STEG die beabsichtigten Baumaßnahmen vor.
Danach ist vorgesehen, ein zweigeschossiges L-förmiges Gebäude, dessen beide Riegel parallel zur Grundschule bzw. der Gaststätte „Lamm“ hin angeordnet sind, zu erstellen.
Der neue Baukörper wird zur Hauptstraße hin einen kleinen Platz einrahmen, auf dem auch Stellplätze geschaffen werden könnten. Für das Gebäude wäre eine gemischte Nutzung mit Einzelhandel im Erdgeschoss, gewerblich genutzten Flächen in den Obergeschossen des Gebäudes parallel zur Grundschule und Wohnflächen für rund
10 Wohneinheiten im Ober– und Dachgeschosses des Gebäudes parallel zur Gaststätte „Lamm“ vorgesehen. Außer oberirdischen Stellplätzen würden für diese Nutzungen teils eine private, teils eine öffentliche Tiefgarage unter dem Gebäude erstellt.
Seitens der Vertreter der STEG wurde herausgestellt, wonach die Planung auf äußerste Flexibilität angelegt sei und sich je nach den in den noch zu führenden Gesprächen mit Investoren und Nutzern ergebenen Vorstellungen und Wünschen noch verändern könne.
Bevor der Bürgermeister die Diskussion im Gemeinderat eröffnete, brachte er zum Ausdruck, dass versucht werden solle, mit dieser Konzeption Investoren zu gewinnen.Mit diesen zusammen müsse sodann zu gegebener Zeit noch eine Feinplanung erfolgen.
Noch nicht überplant sei ein an das frühere Brauereiareal angrenzendes Privatgrundstück, mit dessen Eigentümern noch Gespräche erfolgen müssten. Seitens des Gemeinderats wurde die vorgestellte Projektentwicklung einhellig begrüßt.
Insbesondere wurde positiv aufgenommen, dass nunmehr versucht werden solle, die Neugestaltung des fraglichen Areals konkret anzugehen. Für die konkrete Umsetzung wird ein Zeitraum von rund drei Jahren angepeilt.
Innerhalb dieses Zeitraums, so der Vertreter der STEG müsse es gelingen, dieses Projekt Schritt für Schritt umzusetzen. Der Beschluss des Gemeinderats, dieses Projekt auf der Basis der vorgestellten Planungsüberlegungen weiterzuführen, erging sodann einstimmig.
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