»
Sport |
Mittwoch, 02. Juni 2010
Fußball, Bezirkspokalfinale: FCB und TVH streiten bei den Männern um den Pott — Ruppertshofener Damen wollen ihn behalten
Gleich zwei Endspiele stehen am morgigen Feiertag in Böbingen auf dem Programm. Ab 13.45 Uhr kämpfen die Frauen aus Ruppertshofen und Steinheim um den Pokalsieg, im Anschluss ab 16 Uhr greifen die Männer des FC Bargau und des TV Heuchlingen nach dem Pott. Von Patrick Tannhäuser
Etwas unglücklich ist der Termin des Pokalfinales für die Männer des
FC Bargau und des TV Heuchlingen, geht es doch am kommenden Sonntag noch um sehr viel für beide Teams. Aufstieg und Abstieg werden dann in der Bezirksliga entschieden, und sowohl Heuchlingen als auch Bargau stecken mitten drin in diesem Rennen. „Wir können es nicht ändern. Es sind für beide die gleichen Voraussetzungen. Man nimmt wie es ist“, will sich Bargaus Trainer Markus Lakner nicht lange damit aufhalten, ob ein Endspiel nach dem letzten Spieltag besser gewesen wäre. Deshalb soll sich auch keiner schonen auf Seiten der Germanen. „Wir haben die ganze Runde die Knochen hingehalten. Wir werden jetzt nicht zurückziehen“, fordert der Coach von seinen Mannen vollen Einsatz. Mit einem möglichen Sieg soll vor dem Saisonfinale nochmals Selbstvertrauen getankt werden. „Es ist ein Finale und das will man auch gewinnen“, lässt Lakner an seiner Einstellung keinen Zweifel. Die beiden Aufeinandertreffen der Mannschaften in der Bezirksliga endeten vom Ergebnis her äußerst eng. In der Vorrunde siegte Bargau mit
2:
1 in Heuchlingen, musste sich aber im Rückspiel vor heimischen Publikum mit einem
1:
1-Unentschieden zufrieden geben. „Da hat man schon gesehen, dass Heuchlingen sich im Aufwärtstrend befindet“, zollt Lakner dem Kontrahenten Respekt. Und dieser gibt sich durchaus angriffslustig. „Pokal ist Pokal, da hat auch der Underdog Chancen“, sagt TVH-Trainer Reinhold Peter. Und er muss wissen von was er spricht, denn in Böbingen wird bereits sein viertes Finale als Trainer bestreiten – bisher immer mit dem glücklicheren Ende für ihn. Zuletzt gewann er
2008 mit der
DJK Schwabsberg den Cup.
„Wir müssen Vollgas geben. Ich will eine Wiedergutmachung für die schlechte Leistung in Steinheim sehen. Dort hat die Mannschaft im Kollektiv versagt“, fordert Peter. Sorgen bereitet ihm vor dieser Partie allerdings seine Offensivabteilung. Torjäger Sebastian Köpf befindet sich in Amerika und Mario Wöller zog sich zuletzt eine Verletzung am Sprunggelenk zu. „Wir werden wahrscheinlich nur mit einer Spitze und drei Offensiven dahinter agieren“, gibt der Heuchlinger Coach einen Einblick in seine taktischen Überlegungen. In der Defensive schmerzt der Ausfall von Johannes Lieb, der sich vor zwei Wochen einen Kreuzbandriss zuzog. Ganz ohne Kummer ist sein Pendant Lakner im vorderen Bereich auch nicht. Markus Weber, Daniel Rieg und Markus Abele sind angeschlagen, ein Einsatz noch nicht gewiss. „Wir werden schauen, ob es geht“, bleibt Lakner gelassen.
Ruppertshofen will den Titel aus dem Vorjahr verteidigen
Ein interessanter Vergleich verspricht auch das Frauenfinale zu werden. Dort treffen die beiden Endspielteilnehmer des Vorjahres zur Revanche aufeinander. Damals behielt der
TSV Ruppertshofen gegen den TV Steinheim die Oberhand. Geht es nach den
TSV–Mädels soll das auch wieder so sein. In der Favoritenrolle befindet sich aber der TVS, der in der Tabelle der Regionenliga einen Platz vor Ruppertshofen rangiert und bei einem Spiel weniger ganze zehn Punkte mehr sammeln konnte. Die beiden Duelle in der Liga zeigen aber, dass die Mannschaften nicht viel trennt. Das Heimteam konnte jeweils einen knappen
1:
0-Sieg für sich verbuchen.
Noch keine Kommentare vorhanden.