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Dienstag, 22. Juni 2010
Leichtathletik, baden-württembergische B-Jugend-Meisterschaften in Schutterwald: Nach langer Auszeit Silber geholt
Parallel zu den Junioren trug auch die B-Jugend im Schutterwalder Waldstadion ihre Meisterschaften aus. Dabei war für die LG Staufen die Silbermedaille von Sarah-Lea Effert über 100 m Hürden der Höhepunkt. Von Hans Bendl
Nachdem wegen einer langwierigen Krankheit das ganze Jahr
2009 für Sarah-Lea Effert praktisch verloren ging, scheint sie jetzt allmählich wieder in Fahrt zu kommen. Bei ihrem Vorlaufsieg über
100 m Hürden zerbröselte sie mit großartigen
14,
50 Sekunden ihre seitherige Bestzeit von
15,
00 und unterbot gleichzeitig die Norm für die deutschen B-Jugend-Meisterschaften in Ulm um
20 Hundertstelsekunden. Im Endlauf steigerte sie sich dicht hinter der Kornwestheimerin Nicole Sandrieser (
14,
33) auf glänzende
14,
35 Sekunden, die leider wegen
2,
4 m/s Rückenwindunterstützung nicht in die Statistik eingehen werden. Auch auf der
100-m-Flachstrecke hinterließ die Alfdorferin einen vorzüglichen Eindruck: Über
12,
74 im Vor– und
12,
71 Sekunden im Zwischenlauf erreichte sie das Finale, wo sie in
12,
79 Sekunden immerhin Vierte wurde. Verena Beyer schied im Vorlauf mit
13,
19 Sekunden aus. Dafür kämpfte sie sich mit handgestoppten
26,
3 Sekunden über
200 Meter in den B-Endlauf. Hier gewann die Zimmernerin in
26,
86 Sekunden. Im Dreisprung kam Julia Köpf mit
10,
65 m auf Platz fünf.
Bei den Jungen verbesserte sich André Hieber im
800-m-Vorlauf um zwölf Hundertstel auf
2:
04,
03 Minuten. Robin Göhringer blieb als Zehnter im
3000-m-Rennen mit
9:
44,
90 Minuten um dreieinhalb Sekunden unter seiner Bestzeit. Über
110 m Hürden unterbot Robin Aichholz im Vorlauf zum zweiten Mal die DM-Norm von
15,
00 Sekunden. Mit
14,
94 Sekunden steigerte er sich um vier Hundertstelsekunden. Im B-Endlauf siegte der Lorcher dann in
15,
01 Sekunden. Zwei Bargauer starteten über
400 m Hürden. Andreas Dammenmiller, mit etwas mehr Erfahrung ausgestattet, verbesserte sich als Vierter um sieben Hundertstel auf
58,
38 Sekunden und nähert sich immer mehr der DM-Norm von
58,
00 Sekunden. Dominik Plischke lief auf dieser Strecke
61,
70 Sekunden und wurde Achter.
Wenig zu bestellen hatten die
LG–Weitspringer auf den Rängen
15 und
16. Robin Aichholz sprang
5,
92 m, Regionalmeister Marius Gäßler
5,
89 m. Dreispringer Robin Breymaier landete mit
12,
09 m auf Platz sieben. Nur im ersten Durchgang gelang Hammerwerfer Michael Gütlin ein gültiger Versuch. Der hatte es jedoch in sich. Mit
49,
70 m kam der Horner nämlich
1,
67 m über seine bisherige Bestmarke und verpasste als Vierter nur knapp die Bronzemedaille. Speerwerfer Max Siegle belegte mit
47,
20 m Rang zwölf.
Als Rahmenwettbewerb wurde in der Schülerklasse M
14 die baden-württembergische Meisterschaft im Hammerwerfen entschieden. Dabei schlug sich Markus Gütlin ausgezeichnet. Mit
33,
53 m steigerte er sich um
2,
05 m und durfte sich im Gegensatz zu seinem Bruder über die Bronzemedaille freuen.
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