Jugendliche aus Weitmars haben im Rahmen eines Kunstprojekts das Buswartehäuschen verziert
Das Buswartehäuschen zwischen Weitmarser Kirche und Hohberghalle wurde immer wieder durch heimliche „Graffity“ verschandelt. Nun haben Besucher des Jugendtreffs die hässlichen Schmierereien beseitigt und im Rahmen eines Kunstprojekts einen schönen Blickfang gestaltet. Von Gerold Bauer
LORCH-WEITMARS. „Sogar ein Hakenkreuz haben Unbekannte auf die Wände des Häuschens gesprüht“, erzählt die Leiterin des Jugendtreffs, Franziska Spinnler. „Und weil die Bushaltestelle direkt vor der Eingangstür zum Jugendtreff liegt, haben unsere Jugendlichen die Schmierereien schon mehrfach überpinselt.“ Schließlich habe man Nägel mit Köpfen gemacht, und im Rahmen eines Kunstprojekts ein sommerlich frisches Wandbild für dieses kleine Gebäude gemalt. Es wurde so montiert, dass es vom Kirchplatz aus betrachtet werden kann.
Rund ein halbes Jahr waren ein halbes Dutzend Jugendliche aus Weitmars damit beschäftigt, einmal mehr die alten Schmierereien zu beseitigen und auf einer Holzplatte ein schönes Bild zu malen. Aus Gründen der Haltbarkeit wurden hochwertige Materialien und Farben verwendet, so dass dieses Kunstprojekt mit fast
300 Euro den Jugendtreff-Etat belastete. Aber dieser zeitliche und finanzielle Aufwand hat sich gelohnt.
Der Jugendtreff in Weitmars hat montags geöffnet. Es kommen dann Elf– bis
14-Jährige, die dort zum Beispiel Tischfußball, Tischtennis oder Billard spielen. Sehr beliebt sind laut Franziska Spinnler auch Aktionen wie Pizza-Backen oder Grillen oder Klettern. Die strengen Regeln – Alkohol und Nikotin sind tabu — werden problemlos von den Besuchern akzeptiert. Franziska Spinnler arbeitet hauptamtlich für den Verein
JuKi und ist auch für den Jugendtreff in Waldhausen zuständig.
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