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Freitag, 25. Juni 2010
Radmarathon, Alb extrem: 3500 Teilnehmer wollen am Sonntag Strecken zwischen 190 und 260 Kilometern bewältigen
Ottenbach wird am Sonntag wieder zum Mekka für alle Radsportler. 3500 Teilnehmer haben sich einmal mehr für den 27. Alb extrem angekündigt und wollen drei verschiedene Strecken von 190 bis 260 Kilometern bewältigen. Von Patrick Tannhäuser
Ab
5.
30 Uhr schwingen sich die ersten in den Sattel, um eine der drei verschiedenen Strecken abzustrampeln. Kräftig in die Pedale treten heißt dann für die Amateursportler, denn das große Ziel wird sein noch vor
16 Uhr wieder in Ottenbach anzukommen, um nach dem Alb extrem wieder die deutschen Kicker bei der Weltmeisterschaft in Südafrika anfeuern zu können. „Die Ottenbacher sind ganz verrückt. In der Halle werden seit WM-Beginn alle Spiele übertragen“, so Alb-extrem-Organisator Stefan Nußbaumer. Alle Hände voll zu tun hatte der Abteilungsleiter des MRSC Ottenbach mit seinem Team in den letzten Wochen. Nußbaumer ist froh, dass in dieser Woche noch das Wetter mitgespielt hat. „Die Bauern konnten endlich mähen und wir haben nun genügend Parkplätze. Sonst wäre das ein Problem gewesen.“ Aufgrund des WM-Achtelfinales zwischen Deutschland und England erwartet Nußbaumer, dass einige Radfahrer noch kurzfristig auf eine kürzere Strecke wechseln werden. „Die wollen alle rechtzeitig da sein“, so der Abteilungsleiter. Etwas kürzer geworden sind die Strecken ohnehin. Angekündigt waren die Varianten
200,
210 und
270 Kilometer. „Das ist so nicht genehmigt worden. Deshalb müssen jetzt jeweils zehn Kilometer weniger gefahren werden“, erklärt Nußbaumer den Grund. So mancher wird nicht wegen der Weltmeisterschaft über diese Verkürzung ganz froh sein, denn schließlich sind für das Wochenende hoch sommerliche Temperaturen angekündigt.
Zu sehen sind die Teilnehmer des Alb extrem auch im Raum Gmünd. Durch Straßdorf, Waldstetten, Bettringen, Weiler und Wißgoldingen führt die Streckenplanung. Die Radler reisen teilweise von weit her an, um sich die Strapazen des Alb extrem zu gönnen. Inzwischen weist das Teilnehmerfeld internationalen Flair auf. Die weiteste Anreise werden vier Spanier haben, aber auch aus den Niederlanden, Dänemark, Österreich und der Schweiz haben sich Sportler angekündigt. Die größte Gruppe beim Start in Ottenbach stellen einmal mehr die RSF Bartholomä. Zudem gehen Teams aus Mutlangen, der Weleda und vom Lindenhof an den Start. Seit Jahren lassen sich die Ausdauersportler der Petticoats aus Straßdorf den Alb extrem nicht nehmen.
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