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» Ostalbkreis | Freitag, 25. Juni 2010

Turnverein Mögglingen führt mit 22 jungen Leuten eine Segeltour in Holland durch

Zephyr ist ein mythischer Wind, und wie auf den Flügeln des Westwinds flogen die jungen Gäste des TV Mögglingen auf dem Segelschiff „Zepyhr“ übers Meer. Sie waren und sind sehr dankbar für unvergessliche Eindrücke.

MÖGGLINGEN (pm). Zum ersten Mal veranstaltete der TV-​Mögglingen eine Jugendfreizeit für 1517-​Jährige. In den Pfingstferien machen sich 22 Jugendliche und vier Betreuer auf, Holland zu erkunden und übers Meer zu fahren.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es zur ersten Etappe in den Center-​Parc „De Eemhof“, ca. 30 km vor den Toren von Amsterdam. Jede Menge Spaß, Spiel und Baden stand auf dem Programm. Wildwasserrutschen, Wellenbad und eine künstliche Welle wo man sich als Surfer testen konnte. Auch abends war jede Menge Spaß angesagt ob beim Bowling, durch „Chillen“ oder Billard, sowie Abendspaziergänge am Meer.
In der Hauptstadt der
verrosteten Fahrräder
Am nächsten Tag wurde dann Amsterdam besichtigt, die Hauptstadt der verrosteten Fahrräder – wie amüsiert festgestellt wurde. Zuerst wurde die Stadt durch eine gemeinsame Grachtenfahrt angeschaut und danach gab es viel zu erkunden. Auch jede Menge Museen standen zur Auswahl: Anne Frank Museum, Madame Tussauds, der Königspalast sowie das legendäre Rotlichtviertel. Natürlich durfte auch das Shoppen nicht zu kurz kommen. Es gab vieles zu sehen und zu entdecken.
Am Sonntag startete dann der zweite Teil von Amsterdam ging es nach Harlingen, zum Hafen, wo schon unser Zweimaster, die Zephyr auf die Ausflügler wartete. 36 Meter lang 6,50 Meter breit und eine Segelfläche von über 400qm. Nach einer kleinen Autopanne auf der Autobahn schaffte man es dennoch pünktlich auf dem Schiff zu sein, wo unter großem Hallo die Kajüten bezogen wurden und Kapitän Ed sowie seine Frau Sandra ihre Gäste begrüßten. Am Montagmorgen stach die Gruppe in See. Von Harlingen aus segelte man nach Terschelling – und das bei Windstärke 6.
Das Wetter war einfach super; „da meinte es einer besonders gut mit uns“, war man sich einig. Nachdem die Mögglinger dann eingewiesen waren, klappte es auch immer besser: Segel hoch, fertig machen zum Wenden; die Befehle des Kapitän wurden sofort erledigt, und wenn nichts zu arbeiten war, sonnte man sich auf Deck oder lag gemütlich im Netz vor dem Schiff, direkt über dem Meer. Keiner, der dabei war, wird das je vergessen. Das Wattenmeer sowie die Nordsee wurden zur neuen Heimat. An jedem Abend wurde ein anderer Hafen erkundet oder man saß mit der Gitarre auf Deck und sang das ein oder andere Lied. Es verging wie im Fluge und die sechs Tage waren viel zu schnell vorbei, aber man hatte so viel gesehen, Vlieland etwa, Texel und Makkum. Am Freitagmittag erreichten die jungen Leute und ihre Begleiter wieder den Heimathafen ihres Schiffes und wir traten eine lange Heimreise an.
Da es so ein tolles Erlebnis war, wurde von allen beschlossen: „Nächstes Jahr, da stechen wir wieder in See“. Denn fest steht auch, das gab’s gar keinen Zweifel bei den Beteiligten: „Wir wurden alle gute Freunde auf dieser Tour“.
 

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