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» Ostalbkreis | Sonntag, 27. Juni 2010

Durlanger Gemeinderat tagte gestern Abend

Straßenbeleuchtung, Abwasser und Kindergartenbedarfsplanung waren Themen auf der gestrigen Gemeinderatssitzung in Durlangen. Als Erstes wurde jedoch vom Gemeinderat zum Bau eines Wohnhauses und zur Aufstockung einer Doppelhaushälfte das Einvernehmen erteilt. Von Dietrich Kossien

DURLANGEN. Im Kindergartenbedarfsplan wurden wieder alle Betreuungsangebote in der Gemeinde für den kirchlichen Kindergarten St. Antonius und den gemeindlichen Kindergarten „Pusteblume“ aufgeführt. Dabei dient die Zahl der 453 unter vierzehn Jahre alten Kinder als Grundlage für die Angebote in den Kindertagesstätten. Nach der Information über Details durch Bürgermeister Dieter Gerstlauer fasste der Gemeinderat dazu den Beschluss.
Für die schlechte Straßenbeleuchtung in Zimmerbach soll es nun Abhilfe geben. Die EnBW ODR hatte dazu Pläne für den Bereich Durlanger Straße/​Leintalstraße erstellt. Einstimmig erteilte der Gemeinderat auf Vorschlag der Verwaltung den Zuschlag zum Angebotspreis von rund 7000 Euro an die ODR. In einer zweiten Etappe soll die Leuchte zwischen den Gebäuden Leintalstraße 11 und Leintalstraße 9 durch eine Mastaufsatzleuchte ersetzt werden.
Sodann informierte der Bürgermeister die Gemeinderäte über ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofes von Baden-​Württemberg in Sachen „gesplittete Abwassergebühr“. Danach soll es künftig getrennte Gebühren für Schmutz– und Niederschlagswasser geben. Die Abwassergebühr als solche wird gleich bleiben, jedoch werden sich durch das Splitten Änderungen in der Berechnung ergeben.
Umgesetzt werden muss das Urteil, so Bürgermeister Gerstlauer, sofort. Um das machen zu können, will die Verwaltung die Bürger frühzeitig und umfassend informieren, auch über die Erhebung der davon betroffenen Flächen. Gleichzeitig soll eine Infobroschüre erstellt werden mit allgemeinen Informationen und der Vorstellung des zu verschickenden Selbstauskunftsbogens an die Grundstückseigentümer.
Bevor dann der Gemeinderat einen Entschluss fasst, soll es eine Informationsveranstaltung für die Bürger geben. Erbaut waren die Gemeinderäte von diesem Urteil in der Mehrheit allerdings nicht, sodass der Bürgermeister etliche Aufklärungsarbeit leisten musste.
 

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