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» Sport | Montag, 28. Juni 2010

Gestern waren wieder 3500 Radsportler beim Alb extrem im Ostalbkreis und Landkreis Göppingen unterwegs

1984 fand der erste Alb-​Extrem-​Radmarathon statt. Seither hat sich diese Breitensportveranstaltung zu einer Herausragenden im Lande entwickelt, die meistens schon ein Jahr im voraus „ausverkauft“ ist und keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden können.

RADSPORT. Ausrichter dieser Veranstaltung, die auch gestern wieder rund 3500 Teilnehmer verzeichnete, ist der Motor– und Radsportclub Ottenbach. Die Strecken führen etwa zur Hälfte durch den Kreis Göppingen und auf der anderen Seite durch den Ostalbkreis. Drei Strecken werden angeboten: 200, 220 und 270 Kilometer, also nichts für Hobbyfahrer. Da muss man geübt und trainiert sein, da spielte es auch keine Rolle, dass jede Strecke kurzfristig jeweils um zehn Kilometer reduziert wurde.
Die meisten Teilnehmer starten natürlich früh am Morgen: Zwischen 5.30 und 8 Uhr ging’s los, und so waren auf den Straßen in Straßdorf, Weiler, Wissgoldingen, Degenfeld oder auch in Bartholomä die Pulks auf der Strecke, noch bevor sich die Menschen auf den Kirchgang gemacht hatten.
Schon recht früh machte natürlich die Hitze zu schaffen. Umso beachtlicher, dass es kaum verletzungsbedingte Ausfälle gab. Rundum zufrieden waren auch wieder die Radsportfreunde Bartholomä, die mit 95 Teilnehmern am Start waren und insgesamt 19 490 Kilometer zurücklegten. Das reichte in der Gesamtwertung zu Platz drei, wobei der Leiter der Gruppe, Erich Krieg, sagt, dass man eine reine Breitensportabteilung ist und dass jeder mitfahren darf. Allerdings ohne Training geht auch das nicht, und so hatten dieses Jahr einige Fahrer kaum Zeit zum Training und nahmen deshalb auch nicht am Alb extrem teil. Im vergangenen Jahr stellte man weit über 100 Teilnehmer.
 

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