Rems-Zeitung - Täglich eine gute Zeitung

Anzeige

Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Montag, 28. Juni 2010

Viele kamen gestern zum Festakt anlässlich des 100-​jährigen Jubiläums des Kindergartens St. Maria in Bettringen

Gestern fand der Festakt anlässlich des 100-​jährigen Jubiläums des Kindergartens St. Maria in Bettringen statt. Gekommen waren viele kleine, aber auch große Besucher.

GMÜND-​BETTRINGEN (kos). Schon im Jahre 1910 begann der Elisabethenverein der katholischen Pfarrei St. Cyriakus in Bettringen zusammen mit den Barmherzigen Schwestern aus Untermarchtal neben der Krankenpflege auch Kinder in einer damals so genannten Kinderschule zu betreuen. Sie wurde zunächst im Schwesternhaus untergebracht, bis man im Jahr 1954 im Garten des Schwesternhauses den neuen Kindergarten einweihen konnte. Der Kindergarten wurde 1991 durch einen Anbau erweitert. Bereits 1910 besuchten 100 Kinder den Kindergarten, der bis heute eine Bettringer Institution geblieben ist.
Das wurde gestern gebührend gefeiert. Am Morgen fand in der Pfarrkirche St. Cyriakus dazu ein festlicher Gottesdienst mit Pfarrer Michael Benner für Große und Kleine statt. Danach waren alle im Kindergarten zum Mittagessen eingeladen, danach ging es mit einem Festakt weiter, dem sich dann ein gemeinsames Kaffeetrinken und Kuchenessen anschloss. Und natürlich waren da auch die Angebote für die Kinder groß.
Draußen begrüßte zum Festakt die Leiterin des Kindergartens, Doris Fischer, viele Eltern und Kinder und auch Gmünds Ersten Bürgermeister Dr. Joachim Bläse sowie die Bettringer Ortsvorsteherin Brigitte Weiß. Nach einem Lied gratulierte Pfarrer Michael Benner zum Jubiläum und den Mitarbeiterinnen des Kindergartens für die gute pädagogische und menschliche Arbeit, die nur gelinge, wenn viele dabei helfen. Er richtete dabei auch einen Dank an die Stadt Schwäbisch Gmünd und Dr. Bläse und an alle, die den Kindergarten unterstützen. Für die Kinder hatte er für jedes ein Segensbändchen mitgebracht.
Ein großes Dankeschön für die Kindergartenarbeit von St. Maria sprach dann auch Dr. Joachim Bläse aus. Er wünschte, dass der Bettringer Kindergarten auch in der Zukunft dabei bleibe, denn große Dinge in der Gesellschaft könne man nur gemeinsam angehen. In diesem Zusammenhang hob er die wichtige Verbindung zwischen Kindergarten und Schule hervor. Er schloss sein Grußwort: „Bettringen ohne St. Maria kann man sich nicht vorstellen.“
Die Vertreterin des Elisabethenvereins Bettringen, der vormals Träger des Kindergartens war und immer noch mit diesem verbunden ist, machte einen Exkurs in die Geschichte des Kindergartens (siehe auch RZ-​Ausgabe vom Freitag) und hob hervor, dass hier bis heute eine am christlichen Glauben orientierte Betreuung der Kinder vermittelt werde. Nach den Grußworten waren dann die Kinder an der Reihe, in Liedern und Tänzen zu zeigen, was alles so im Kindergarten gemacht wird.
St. Maria ist heute eine dreigruppige Einrichtung, in der bis zu 81 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren von zwei Erzieherinnen, die zu 100 Prozent arbeiten, einer Erzieherin, die zu 80 Prozent arbeitet, drei Erzieherinnen, die zu 50 Prozent arbeiten und einer Berufspraktikantin betreut werden.
 

Noch keine Kommentare vorhanden.

Neuen Kommentar hinzufügen