35 Jahre Stamm Einhorn: Ausstellung und großes Pfadfinderfest am kommenden Wochenende in Waldstetten
„Kaktus“ hat den Stamm Einhorn einst gegründet – auf diesen Pfadfindernamen hörte und hört die Waldstetterin Irmela Bay noch immer. Natürlich war sie Ehrengast, ebenso wie Jugendliche aus Tutajev, als Hauptamtsleiter Friedrich Kopper gestern die Jubiläumsausstellung im Rathaus eröffnete.
WALDSTETTEN
(bt).
35 Jahre Pfadfinderromantik und Pfadfinderbräuche. Lagerleben überall in Deutschland und in anderen europäischen Ländern, unvergessliche Tage im sportlichen Wettstreit, traumhaft schöne Abende am Lagerfeuer: All das und noch viel mehr, was
35 Jahre „Stamm Einhorn im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder“ ausmacht, ist in der Ausstellung im Rathaus-Foyer dokumentiert. Friedrich Kopper begrüßte insbesondere Irmhild S. Betz-Haberstock, Vorsitzende des Fördervereins Kinderheim Malachowa, die mit ihren Schützlingen gekommen war,
13 Jugendlichen aus Tutajev, die mit den Einhorn-Pfadfindern aus Waldstetten und Gmünd seit sechs Jahren freundschaftlich verbunden sind und die es sich nicht nehmen lassen, dieses Jahresfest mitzufeiern.
Kopper erklärte,
120 der insgesamt
32 Millionen Mitglieder dieser „größten Jugendorganisation der Welt“ seien Waldstetter; die Hälfte sei unter
18 Jahre alt, und somit leisteten die Pfadfinder aktive Jugendarbeit in der Gemeinde. Kopper, der Bürgermeister Rembold vertrat, gratulierte zur Ausstellung, die eindrucksvoll dokumentiere, wie interessant und vielfältig die „Pfadi-Tätigkeit“ sei. Für die Pfadfinder sprachen die stellvertretenden Stammesführer Jörg Aubele und Max Wamsler. Aubele dankte der Gemeinde Waldstetten: Seit es Pfadfinder in der Gemeinde gebe, würden sie nach Kräften unterstützt. Aubele sprach auch vom Pfadfinder-Grundgedanken „Jugend für Jugend“; was Pfadfinder seit
103 Jahren ganz selbstverständlich lebten, sei jetzt unter dem Namen „Erlebnispädagogik“ neu erfunden worden. Irmela Bay steht für den Aufbruch in eine neue Pfadfinder-Ära; sie und ihre Verdienste wurden gestern in besonderem Maße gewürdigt. Ihr Ehemann sprach über die Bedeutung des von den Pfadfindern für die Jugend Geleisteten:
Dr. Friedrich Bay ist Vorsitzender des Fördervereins, also des Pfadfindervereins Einhorn.
Die Ausstellung, die bis
21. Juni zu sehen ist, stellt die Aktivitäten und Ideen der Pfadfinderei dar. Sie informiert Gäste und schenkt Stammesmitglieder und Ehemaligen Erinnerungen.
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