Waldstetter Senioren auf der Sonnenhofwiese /Dank an die hilfreichen Bergschüler
„Wir sind von Familie Hilse auf die Sonnenhofwiese zu Kaffee und Kuchen eingeladen.“ Diese frohe Kunde ging rasch durch das Seniorenheim in Waldstetten. „Das ist schön, dass jemand an uns denkt und uns eine Freude machen will“ , meinte eine der Bewohnerinnen und damit stand sie mit ihrer Äußerung nicht allein.
WALDSTETTEN
(pm). Eine Umfrage sollte ergeben, wie viele Bewohner mit Rollstühlen und wie viele mit Rollatoren den Weg antreten wollten, und schließlich, wer es sich noch zutraute, den Weg zu Fuß zu gehen, steigt doch der Weg immerhin vom Heim zuerst etwas den Berg hinauf. Der freiwillige Fahrdienst erklärte sich bereit, den Transport der Rollstuhlfahrer zu übernehmen, und sieben Schülerinnen und Schüler der Bergschule aus der Klasse
8 von Monika Klette erklärten ihre Bereitschaft, zu helfen, wo sie gebraucht würden. So gelangten alle
16 gemeldeten Heimbewohner mit freundlicher und tatkräftiger Unterstützung zur Sonnenhofwiese. Auch das Erreichen der Bänke erforderte von den Helfern einiges an Geschick und Kraft. Aber schließlich hatten alle im Schatten der großen Kastanienbäume ihr Plätzchen gefunden und die Bewirtung mit Erdbeer-und Apfelkuchen konnte beginnen. Sonnenhof-Chefin Rita Hilse begrüßte die Seniorenschar mit der Heimleitung Sandra Nibel an der Spitze: „Es ist uns eine Freude und auch eine Ehre, dass wir die vielen Seniorinnen und Senioren heute wieder wie vor einem Jahr bei uns zu Gast haben dürfen.“ Die Seniorinnen und Senioren genossen nicht nur den guten Kuchen und Kaffee, sondern auch den wohltuenden Schatten unter den Bäumen. Und zu alledem kam noch die herrliche Sicht auf den Waldstetter Hausberg, den Stuifen. Sandra Nibel bedankte sich für die freundliche Einladung und äußerte zugleich die Hoffnung, dass dies hoffentlich nicht der letzte Besuch auf der Wiese gewesen sei. Der Heimweg ging etwas rascher und besser vonstatten, da der Weg nun meist bergab führte. Besonders umsichtig zeigten sich hierbei die Schüler der Bergschule, die manches dankbare Lob hören durften.
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