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» Ostalbkreis | Donnerstag, 15. Juli 2010

Übergabe beim Landes-​Musikfestival: Conradin-​Kreutzer-​Tafel für den Liederkranz Bartholomä

Die Conradin-​Kreutzer-​Tafel erhielt der Liederkranz Bartholomä jetzt in Villingen-​Schwenningen. Dort fand am Samstag das Landes-​Musikfestival statt.

BARTHOLOMÄ (lkb). Im Rahmen dieses musikalischen Großereignisses wurde an 35 Gesang– und Musikvereine aus ganz Baden Württemberg die Conradin-​Kreutzer-​Tafel durch Wirtschaftsminister Ernst Pfister verliehen. Conradin Kreutzer ist 1780 in der Thalmühle bei Messkirch geboren und 1849 in Riga verstorben. Er war ein deutscher Musiker, Dirigent und Komponist. Wie Albert Lortzing war er ein typischer Vertreter des musikalischen Biedermeier. Die Conradin-​Kreutzer-​Tafel wurde vom Land Baden Württemberg 1998 auf Initiative des damaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel gestiftet und wurde in diesem Jahr zum dreizehnten Mal verliehen. Voraussetzung für die Verleihung ist der Nachweis einer mindestens hundertfünfzigjährigen Vereinsgeschichte und der Besitz der Zelterplakette. Nachdem der Liederkranz Bartholomä bereits im Jahre 1966 die Zelter-​Plakette als Auszeichnung erhielt und die Vereinsgeschichte nunmehr 170 Jahre beträgt, ist die Verleihung zum vollen Jahrzehnt auch für den Liederkranz 1840 Bartholomä. aktuell geworden. Zur Entgegennahme dieser ehrenvollen Auszeichnung sind der Vorstand Kuno Maier und der Ehrenvorstand Adolf Ritz am vergangenen Samstag nach Villingen-​Schwenningen gereist, um diese Auszeichnung vom Baden-​Württembergischen Wirtschaftsminister Ernst Pfister in Empfang zu nehmen.
Diese Auszeichnung ist die Würdigung einer langjährigen Vereinsgeschichte und soll zur Fortsetzung und der kulturellen Arbeit im Gesangverein animieren.
Der Liederkranz Bartholomä will deshalb versuchen, in diesen für Gesangvereine nicht ganz einfachen Zeiten die Chorarbeit mit Begeisterung und Aktivitäten fortzuführen und lädt alle Bürgerinnen und Bürger, solche die schon mal dabei waren, solche die sich noch als „Anfänger“ bezeichnen und solche die einfach gerne in der Gesellschaft leben zum Mitsingen ein. Die Chorliteratur ist für alle „singbar“.
 

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