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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 16. Juli 2010

Bahnsozialwerk, Ortsstelle Schwäbisch Gmünd, unternahm Informationsfahrt in die Landeshauptstadt

Die Eisenbahner vom Bahnsozialwerk, Ortsstelle Schwäbisch Gmünd, wollten sich einmal selbst einmal über das Neubauprojekt Stuttgart – Ulm (Stuttgart 21) überzeugen.

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). Deshalb ging es schon am Morgen mit dem Zug in die Landeshauptstadt. Hier wurden die Eisenbahner bereits erwartet. Ein extra dafür ausgebildeter Führer begleitete die Gruppe durch die Ausstellung im Stuttgarter Bahnhofsturm.
Mit dem Aufzug ging es hinauf in die vierte Etage. Hier sahen die Besucher einen Film und es wurde erklärt wie wichtig der Neubau ist. Trotz aller Bedenken, so wurde dargestellt, seien die Mineralquellen in keiner Weise gefährdet. Die jetzige U-​Bahn-​Gleise liegen schon tiefer als die neuen Gleise von Stuttgart 21. Die Bahn habe bereits im Vorfeld spezielle Bohrungen durchgeführt. Das Ergebnis: Das Stuttgarter Mineralwasser werde nicht gefährdet. Ebenso müssten für das Projekt Stuttgart 21 mehrere Millionen Kubikmeter Baumaterialien und Abraum transportiert werden. Hierfür werden etwa Ladenstraßen und Gleise gebaut.
In der nächsten Etage konnte man sich an einem Modell anschauen, wie der neue Stuttgarter Bahnhof einmal aussehen soll. Die Umgestaltung von einem Kopfbahnhof in einem Durchgangsbahnhof ist schon gigantisch.
Trotz aller Vorteile, wie weiter erläutert wurde, blieb bei vielen Teilnehmern große Zweifel. Kommen nicht doch große Unannehmlichkeiten für die Reisenden, die Stuttgarter Bürger und die Umwelt? Wer soll den Umbau bei der jetzigen Finanzlage finanzieren? Trotz der positiven Führung waren viele Teilnehmer skeptisch. Und sie hegten große Zweifel, ob der Umbau Stuttgart 21 überhaupt nötig ist. Ein Rundblick über Stuttgart, von der obersten Aussichtsplattform durfte natürlich nicht fehlen. Nach all den Eindrücken führte eine kleine Wanderung durch den Rosensteinpark nach Cannstatt. In einem schönen Biergarten traf man sich zum Abschluss. Noch lange wurde über Stuttgart 21 diskutiert. Gegen Abend ging es mit dem Zug wieder nach Gmünd. Alle waren sich einig es war ein informativer und schöner Ausflug. Der nächste Ausflug ist eine Blaufahrt und findet am 22. Juli statt. Es sind noch einige Plätze frei. Deshalb bald anmelden.
 

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Die Eisenbahner vom Bahnsozialwerk, Ortsstelle Schwäbisch Gmünd, wollten sich einmal selbst einmal über das Neubauprojekt Stuttgart – Ulm (Stuttgart 21) überzeugen.

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). Deshalb ging es schon am Morgen mit dem Zug in die Landeshauptstadt. Hier wurden die Eisenbahner bereits erwartet. Ein extra dafür ausgebildeter Führer begleitete die Gruppe durch die Ausstellung im Stuttgarter Bahnhofsturm.
Mit dem Aufzug ging es hinauf in die vierte Etage. Hier sahen die Besucher einen Film und es wurde erklärt wie wichtig der Neubau ist. Trotz aller Bedenken, so wurde dargestellt, seien die Mineralquellen in keiner Weise gefährdet. Die jetzige U-​Bahn-​Gleise liegen schon tiefer als die neuen Gleise von Stuttgart 21. Die Bahn habe bereits im Vorfeld spezielle Bohrungen durchgeführt. Das Ergebnis: Das Stuttgarter Mineralwasser werde nicht gefährdet. Ebenso müssten für das Projekt Stuttgart 21 mehrere Millionen Kubikmeter Baumaterialien und Abraum transportiert werden. Hierfür werden etwa Ladenstraßen und Gleise gebaut.
In der nächsten Etage konnte man sich an einem Modell anschauen, wie der neue Stuttgarter Bahnhof einmal aussehen soll. Die Umgestaltung von einem Kopfbahnhof in einem Durchgangsbahnhof ist schon gigantisch.
Trotz aller Vorteile, wie weiter erläutert wurde, blieb bei vielen Teilnehmern große Zweifel. Kommen nicht doch große Unannehmlichkeiten für die Reisenden, die Stuttgarter Bürger und die Umwelt? Wer soll den Umbau bei der jetzigen Finanzlage finanzieren? Trotz der positiven Führung waren viele Teilnehmer skeptisch. Und sie hegten große Zweifel, ob der Umbau Stuttgart 21 überhaupt nötig ist. Ein Rundblick über Stuttgart, von der obersten Aussichtsplattform durfte natürlich nicht fehlen. Nach all den Eindrücken führte eine kleine Wanderung durch den Rosensteinpark nach Cannstatt. In einem schönen Biergarten traf man sich zum Abschluss. Noch lange wurde über Stuttgart 21 diskutiert. Gegen Abend ging es mit dem Zug wieder nach Gmünd. Alle waren sich einig es war ein informativer und schöner Ausflug. Der nächste Ausflug ist eine Blaufahrt und findet am 22. Juli statt. Es sind noch einige Plätze frei. Deshalb bald anmelden.
 

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