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Freitag, 02. Juli 2010
Badminton: Abteilung der TSF Gschwend feiert am morgigen Samstag ihr 20-jähriges Bestehen mit einem Turnier
(pm). Wie im Flug sind die 20 Jahre seit der Gründung der Badminton– Abteilung der TSF Gschwend verstrichen. Am morgigen Samstag ist es nun soweit – die Abteilung feiert ihren runden Geburtstag. Um 13 Uhr startet das Jubiläumsturnier in der Gschwender Mehrzweckhalle.
Das Männerturnen war Mitte bis Ende der
80er-Jahre in Gschwend groß geschrieben. Erfolgreich wurde auf Bezirksebene mit der Mannschaft geturnt. Allerdings war es im Laufe der Zeit manchen aus beruflichen Gründen nicht mehr möglich regelmäßig zu trainieren – die Zahl der Trainingsteilnehmer sank langsam – aber stetig. Letztlich blieben nur noch zwei übrig: Jürgen Bauer und Hermann Mantel. Irgendwann kamen die beiden auf die Idee am Trainingsabend mal nicht zu Turnen, sondern einfach „Federball“ zu spielen. Aus diesem rein zufälligen Gedanken wurde die Abteilung Badminton der Turn– und Sportfreunde ins Leben gerufen. Unerwartet groß war der Zulauf für diese neue und zumindest in Gschwend noch völlig unbekannte Sportart. Die Halle füllte sich wieder. Es dauerte nicht lange, bis zusätzliche Trainingszeiten in der Gemeindehalle beantragt werden mussten, um dem Ansturm gerecht zu werden.
Gleich im ersten Jahr wurde eine Mannschaft für die Ligarundenspiele des BWBV gemeldet. Siege waren in den ersten beiden Jahren eher Mangelware – es wurde kräftig Lehrgeld bezahlt, was sich aber im Laufe der Zeit lohnen sollte. Schon nach vier Jahren schafften die Gschwender den Aufstieg in die Bezirksliga, weitere vier Jahre später kam sogar der Aufstieg in die Landesliga.
Um den Spielerwünschen gerecht zu werden wurde im Jahr
2000 eine zweite Mannschaft gemeldet, die Jugendarbeit weiter ausgebaut, um aus dem eigenen Nachwuchs den Spielerbedarf decken zu können. Der Einsatz von Harry Lindauer – gerade im Jugendbereich – sollte bald seine Früchte tragen. Die Gschwender Jugendspieler errangen hervorragende Platzierungen auf Regional-, Bezirks– und Landesebene.
Aus Platzmangel in der alten Gemeindehalle in Gschwend standen Trainer und Trainierende sechsmal die Woche in der Halle, sogar am Sonntagvormittag wurde trainiert – Jugendleistungstraining war angesagt. Erst mit dem Bau und der Einweihung der neuen Mehrzweckhalle in Gschwend im Mai
2006 entspannte sich die Trainingssituation, der Zulauf an Interessierten ging aber ungebremst und noch stärker weiter. Seit der Saison
2007/
2008 steht Gschwend mit drei Mannschaften im Spielbetrieb. Alle drei konnten sich in der abgelaufenen Saison sicher im Mittelfeld platzieren. Die zunehmende Zahl der ehemaligen Jugendspieler verstärkt die Mannschaften auf zahlreichen Positionen. Um die Zukunft der Abteilung brauchen die Verantwortlichen sich derzeit keine Sorgen zu machen.
Mittlerweile zählt die Abteilung Badminton beinahe
200 Mitglieder –
35 aktive Mannschaftsspieler,
85 Jugendspieler,
40 Hobby– und Freizeitspieler. Der Rest sind passive Mitglieder, die zur Zeit nicht mehr aktiv spielen, aber trotzdem dem Verein und der Abteilung die Treue halten durch ihre Mitgliedschaft bei den TSF Gschwend.
Aus all diesen Gründen darf deshalb am morgigen Samstag gefeiert werden. Ein „Minimannschaftsturnier“ (Damen-, Herrendoppel und Mixed), sowie Spieleinlagen der Gschwender Badmintonjugend werden zu sehen sein. Zwölf Gastmannschaften und drei Gschwender Mannschaften werden an dem Turnier teilnehmen. Die Vorrundenspiele beginnen um
13 Uhr. Auch an Fußballfans haben die Macher der TSF gedacht: Das Spiel des Tages zwischen Deutschland und Argentinien kann im TSF-Vereinsheim auf Großleinwand angesehen werden. Für die Dauer des WM-Viertelfinales wird sogar der Wettbewerb unterbrochen.
Ab
16 Uhr fordert der Nachwuchs Kids zum Spiel: Mama, Papa, Oma, Opa, Tante, Onkel können sich mit den Jüngsten messen. Nach dem Fußballspiel wird das Turnier mit den Finalrundenspielen fortgesetzt. Anschließend folgen dann die Siegerehrung und eine Spielerparty im TSF-Vereinsheim.
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