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» Schwäbisch Gmünd | Mittwoch, 21. Juli 2010

Gestern Abend besichtigte der Ortschaftsrat Herlikofen vor Sitzungsbeginn die Kneipp-​Anlage in den Steiggärten

Vor der gestrigen Gemeinderatssitzung im Bezirksamt Herlikofen machten Ortsvorsteher Celestino Piazza und die Ortschaftsräte noch einen Abstecher in die Steiggärten, um dort die nun fertige Wassertretanlage zu besichtigen. Von Dietrich Kossien

GMÜND-​HERLIKOFEN. Die Idee dazu hatte Ortsvorsteher Piazza, dem es gelang, die Stadt zur Restaurierung zu animieren. Nun ist die ehemalige Viehtränke ein von einer Quelle in den Steiggärten gespeistes Schmuckstück inmitten einer kleinen Anlage geworden, in der auch Bänke zum Verweilen inmitten der grünen Umgebung einladen.
Der Ortsvorsteher berichtete kurz über die Vergangenheit der über 100 Jahre alten Viehtränke, deren zwei Quellen damals auch zur Notwasserversorgung gehörten. Nun wurde der Trog restauriert, abgedichtet, mit einem Handlauf und Stufen versehen, und er kann nun als Kneippbecken genutzt werden. Die Materialkosten von rund 5000 Euro übernahm die Stadt. Celestino Piazza dankte dem Tiefbauamt, dem Baubetriebsamt und dem Liegenschaftsamt für die Hilfe, und er richtete auch einen Dank an die Grundstücksangrenzer Maria Pfeifer und die Familie Mück. Der Ortsvorsteher machte auch den Vorschlag, dass sich um die mitten im Grünen gelegene schöne kleine Erholungsanlage auch ein zu gründender Förderkreis pflegend kümmern könnte. Danach marschierten die Ortschaftsräte vereint durchs kühle Nass, um dann erfrischt die nächsten Tagesordnungspunkte im Bezirksamt in Angriff zu nehmen. Da ging es um eine notwendige Grenzbegradigung im Bereich Fuchsengässle/​Birkengässle, die notwendig wurde, um Grundstücksgrenzen festzulegen. Sodann lag es dem Ortsvorsteher am Herzen, etwas zur Verbreitung des Mitteilungsblattes im Ort zu tun, dessen Verbreitung mit 38 Prozent der Haushalt gering sei. Er stellte heraus, dass das Blatt als Informationsquelle für die Bürger wichtig sei. Deshalb werde er nach den Sommerferien alle Bürger anschreiben und der Verlag kostenlos Probeexemplare verteilen. Dem pflichtete der Ortschaftsrat einstimmig bei. Das tat er auch, als es im nächsten Punkt darum ging, sich für die Herausgabe einer Ortsbroschüre ähnlich der neuen für Lindach zu entscheiden. Die werde der Einhorn-​Verlag für den Ort kostenneutral herausgeben. In ihr sollen alle Informationen über Herlikofen, seine Einrichtungen, Vereine und Organisationen enthalten sein. Der Ortsvorsteher plädierte dafür, dass diese Broschüre dann auch im Begrüßungspaket für Neubürger enthalten sein solle.
 

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