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Mittwoch, 21. Juli 2010
Schwimmen, württembergische Jugend-Meisterschaften in Schwäbisch Gmünd: Gemeinsam fünfmal auf Rang eins
Es war alles angerichtet. Das Freibad „Schießtalsee“ glich am Wochenende einem Heerlager. Teilnehmer aus 57 Vereinen hatten bei den württembergischen Jahrgangs– Meisterschaften der C– und D-Jugend eine riesige Zeltstadt errichtet. Der Schwimmverein Gmünd wickelte in bewährter Weise die Titelkämpfe problemlos ab – und auch die Badegäste zeigten Verständnis für die Sperrung des 50-Meter-Beckens. Von Hans-Peter Sick
Aber der
SVG zeigte sich bei
2135 Einzel– und
183 Staffelmeldungen nicht nur als guter Gastgeber und Organisator, sondern konnte auch acht Titel, sowie ein Dutzend an Vizemeisterschaften und neun dritte Plätze einheimsen. Für die ersten Ränge zeichnete vor allem ein Duo verantwortlich, das fünfmal auf der obersten Stufe des Siegerehrungstreppchen stand: Maximilian Forstenhäusler und Christian Rollny. Die übrigen drei Titel gab es in Staffelentscheidungen.
Einen Hattrick landete Maximilian Forstenhäusler mit seinen drei Siegen im Jahrgang
1997. Er holte sich die Titel über
200 m Freistil (
2:
11,
39 Minuten) sowie
50 m (
30,
74 Sekunden) und
100 m Schmetterling (
1:
08,
02 Minuten). Dreimal wurde der Gmünder auch Vizemeister: mit
1.
01,
46 Minuten über
100 m Freistil,
4:
39,
47 Minuten über
400 m Freistil und
2:
32,
11 Minuten über
200 m Lagen. Ein dritter Rang über
50 m Freistil (
28,
32 Sekunden) rundete seine gute Vorstellung ab, konnte er sich doch in allen seinen sieben Auftritten in Einzelrennen unter den ersten Drei platzieren. Dreimal Zweiter wurde in der Altersklasse Henning Mühlleitner mit
1:
11,
80 Minuten über
100 m und
2:
40,
14 Minuten über
200 m Rücken sowie
1:
11,
61 Minuten über
100 m Schmetterling. Dazu kam für ihn noch ein dritter Rang über
50 m Rücken mit guten
33,
45 Sekunden. Jeweils einen dritten Platz gab es für drei weitere Gmünder. Per Kleinschmidt landete im Jahrgang
1998 mit
38,
16 Sekunden über
50 m Rücken auf diesem Rang. Ebenso wie Christoph Forstenhäusler im Jahrgang
1999 mit
1:
12,
32 Minuten über
100 m Freistil und Niklas Kolb im Jahrgang
2000 über
400 m Freistil (
6:
30,
88 Minuten).
Zu einem Doppelschlag holte Christina Rollny im Jahrgang
1997 über zwei Rückenstrecken aus. Sie holte sich die Titel über die
100 m– (
1:
11,
69 Minuten) und die
200 m-Distanz (
2:
33,
09 Minuten). Dazu kamen für sie zwei Vizemeisterschaften mit
5:
02,
36 Minuten über
400 m Freistil und mit
34,
34 Sekunden über
50 m Rücken. Dritte wurde sie mit
2:
23,
17 Minuten über
200 m Freistil. Im gleichen Jahrgang wurde Sandra Zeck mit
39,
09 Sekunden über
50 m Brust Vizemeisterin und mit
1:
28,
66 Minuten über
100 m Brust Dritte. Einen weiteren dritten Rang für den Schwimmverein gab es durch Kim-Laura Frey über
50 m Rücken (
39,
79 Sekunden). Christina Rollny stand zudem in der
4 x
100 m-Freistilstaffel des Jahrgangs
1997/
1998, die zusammen mit Franziska Vester, Sina Heindl und Lara Jäckle nach
4:
42,
71 Minuten über einen zweiten Platz jubeln konnten. Ebenso wie Christina Rollny, Sandra Zeck, Sina Heindl und Franziska Vester nach einem spannenden Rennen mit
5:
15,
17 Minuten über
4 x
100 m Lagen. Dritter wurde das
SVG–Quartett Luca Manzek, Sophia Anderle, Lisa Luther und Kim-Laura Frey über
4 x
50 m Freistil des Jahrgang
1999/
2000 (
2:
18,
76 Minuten).
Überhaupt hatten die Schwimmvereinsvertreter gerade in den Staffeln am Wochenende einige gute Auftritte. So gab es bei der männlichen Jugend in vier Entscheidungen drei Titel und eine Vizemeisterschaft. Zunächst siegten Henning Mühlleitner, Berend Kögler, Maximilian Forstenhäusler und Daniel Oetzel im Jahrgang
1997/
1998 nach
5:
05,
72 Minuten über
4 x
100 m Freistil unangefochten und mit klarem Vorsprung. Ähnlich deutlich kamen Henning Mühlleitner, Marcel Dröden, Daniel Oetzel und Maximilian Forstenhäusler über
4 x
100 m Lagen (
4:
27,
62 Minuten) zum Titel. Den dritten
SVG–Erfolg (der ebenfalls nie gefährdet war) gab es im Jahrgang
1999/
2000 durch Nils Wendel, Kai Hirning, Philip Bleicher und Christoph Forstenhäusler nach
2:
18,
52 Minuten über
4 x
50 m Freistil. Geschlagen geben mussten sich in dieser Altersklasse Patrick Dalferth, Nils Wendel, Kai Hirning und Christoph Forstenhäusler als Zweite über
4 x
50 m Lagen (
2:
43,
20 Minuten).
Im Wettbewerb um die „beste Nachwuchsmannschaft“ in Württemberg des Jahrgangs
2001/
2002 kam das Mixed-Team des
SVG mit Philipp Dalferth, Tom Beisert, Julia Stegmaier, Johanna Kohleisen und Hannah Hägele mit einer Gesamtzeit von
14:
52,
12 Minuten für die vier
4 x
50 m-Staffel-Wettbewerbe über Freistil, Rücken, Brust und Lagen nicht über Rang
16 hinaus.
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