Mitgliederversammlung des Vereins der Freunde der PH
Bereits im Februar hat der Verein der Freunde der Pädagogischen Hochschule über die Vergabe der Hellmuth-Lang-Preise entschieden. Von den sechs eingereichten Arbeiten wurden vier der Preis zugesprochen (die RZ berichtete). Jetzt hat der Verein bei seiner Mitgliederversammlung Bilanz über das vergangene Jahr gezogen.
SCHWÄBISCH GMÜND (rz). Die Mitgliederzahl ist bei
323 nahezu konstant geblieben, wie Vorsitzender
Prof. Dr. Josef Lauter bekannt gab.
Seit
1986 habe der Verein Preise in Höhe von über
22 000 Euro für insgesamt
82 Arbeiten ausgeschüttet. Außerdem konnten im vergangenen Jahr eine Reihe von Zuschussanträgen der Hochschule und ihrer Lehrenden genehmigt werden wie zum Beispiel für eine Kletterwand (
2000 Euro), Zuschüsse für Studenten, die an deutschen Hochschulmeisterschaften teilnehmen oder auch für eine Autorenlesung der Chamisso-Preisträger und schließlich hat der Verein die Tagung „Musik und Gewalt“ auf der Kapfenburg mit über tausend Euro unterstützt.
Regelmäßige Ausgaben sind der Rektorfond und Mittel für die Fakultäten für Dinge, die von den offiziellen Mitteln der Hochschule nicht bezahlt werden dürfen. Die besondere Aufmerksamkeit des Vorstandes galt dem von ihm initiierten Forschungsprojekt „Prosenior“, das von
Prof. Dr. Behrmann geleitet und bisher mit
10 000 Euro finanziert wurde. Dabei soll über die Weiterentwicklung der seit
28 Jahren bestehenden Seniorenhochschule nachgedacht werden.
Prof. Lauter hält einen relativ großen Vermögensstand für notwendig und nannte die Gründe: Die Hochschule mache im Augenblick eine stürmische Entwicklungsphase durch. Es werden neue Studiengänge (Bachelor– und Masterstudiengänge) angeboten, für die noch wenig Erfahrungen vorliegen. Entsprechend wachse der Wunsch nach Forschung in diesen Bereichen, und hier wolle der Verein im Rahmen seiner Möglichkeiten Hilfestellung bieten.
Dazu seien in der Vergangenheit Rücklagen geschaffen worden, dies gelte besonders für die neuen Studiengänge Gesundheitsförderung, Ingenieurpädagogik und die Frühe Bildung.
Ohne Einschränkung sagte
Prof. Lauter, dass sich der Verein der Freunde der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd in einer guten Lage befinde. Dies sei aber nicht zuletzt auch dem hervorragenden Verhältnis zwischen der Leitung der Hochschule, den Lehrenden, den Studierenden und der Seniorenhochschule sowie dem Verein andererseits zu verdanken.
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