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» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 23. Juli 2010

Der Ortschaftsrat Großdeinbach hatte bei der gestrigen Sitzung einiges zu beraten

Auch etliche Mitbürger konnte der Vorsitzende des Großdeinbacher Ortschaftsrates, Gerhard Maier, bei der gestrigen Sitzung des Ortschaftsrates im Bezirksamt begrüßen. Deren Fragen in der anberaumten Bürgerfragestunde erledigten sich dann aber zumeist durch die Behandlung der anstehenden Tagesordnungspunkte. Von Dietrich Kossien

GMÜND-​DEINBACH. Ausführlich behandelt aber wurde zuvor die Frage von Bürgern nach der Verkehrsbelastung der Ortsdurchfahrt, wenn die Goethe– und Eutighoferstraße für den Schwerlastverkehr gesperrt würde und Großdeinbach als Alternative genutzt würde.
Dazu teilte der Ortsvorsteher mit, dass im Oktober eine Sitzung mit dem Ersten Bürgermeister Dr. Joachim Bläse stattfinden soll, wo auch darüber gesprochen werden soll.
Ortschaftsrat Hägele war jedoch dafür, dass der Termin unmittelbar nach der Sommerpause stattfinden sollte. Ortschaftsrat Epple war der Ansicht, dass es dabei darum gehen soll, wie man die Nordachse für den Lastverkehr unattraktiv machen könne. Er wies aber darauf hin, dass die Verwaltung der Stadt sich darüber Gedanken mache, dass die Nordachse, wie es Stadtrat Hägele formulierte, „nicht unter die Räder komme“.
Nordachse soll „nicht
unter die Räder kommen“
Dann ging es um die Versorgung von Großdeinbach mit dem Internetangebot, womit die Bürger nicht zufrieden seien. Das aber wies der Vertreter der GmündCom, Stephan Crummenauer, zurück.
Die GmündCom habe immer wieder auf ihr Angebot hingewiesen, auch durch die Verteilung von Infos in die Haushalte. Der Rücklauf sei allerdings gering gewesen. Stephan Crummenauer stellte fest: „Wir können das anbieten“, womit er die Versorgung mit DSL zumindest mit einer Leistung von 1000 MB meinte. Weiter ging es um die Änderung des Bebauungsplans Lindenmahd. Die Änderung beinhaltet die Einbeziehung von Wünschen der Anlieger. Jetzt soll der Plan auf maximal zehn Wohneinheiten reduziert werden gegenüber möglichen 16 Wohneinheiten. Von daher werde es das befürchtete Mehraufkommen an Verkehr nicht geben, stellte der Leiter des Stadtplanungsamtes und Baurechtsamtes, Erwin Leuthe, fest, und Ortsvorsteher Maier war der Ansicht, dass hier die Stadt mit der Reduzierung den Bürgern sehr entgegen gekommen sei. Auch Stadtrat Hägele stellte fest, dies sei ein Kompromiss, mit dem man leben könne. Der Ortschaftsrat stimmte der Änderung einstimmig zu.
Das tat er auch bei einer notwendigen Ergänzungssatzung für den Innenbereich von Waldau, die durch das kommende Kinderhaus notwendig geworden war. Dabei geht es um drei Wohnhäuser, die kommenden Bedarf abdecken sollen.
Sodann folgte die Vorstellung für die Planungen für die Dorfgemeinschaft und den Genossenschaftsladen im alten Bezirksamt. Wolfgang Kleinrath und Wolfgang Ripberger informierten darüber. Wir haben darüber bereits gestern ausführlich berichtet.
 

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