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» Schwäbisch Gmünd | Montag, 26. Juli 2010

An der Uhlandschule wurde Gregor Haag in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

Mit Gregor Haag verlässt zum Ende dieses Schuljahrs ein Kollege die Bettringer Uhlandschule, der wohl einen einsamen Rekord aufstellte. Und so sind auch die Spuren, die er in über 41 Jahren hinterlassen hat, unverwischbar, aber nicht alle aufzuzählen. Seine Holzarbeiten sind auf dem ganzen Schulgelände zu finden, das Profil der Uhlandschule wurde von ihm mitgeprägt.

GMÜND-​BETTRINGEN (wil). Als er am 25. April 1968 seinen Dienst im Strümpfelbachtal antrat, konnte niemand ahnen, dass seine erste Stelle auch seine einzige bleiben würde. Zum Ende dieses Schuljahrs tritt Gregor Haag nach genau 41 Jahren, 3 Monaten und 5 Tagen an „seiner“ Uhlandschule mit Erreichen des Pensionsalters in den verdienten Ruhestand. Bei der Überreichung der Dankurkunde des Landes zeichnete Rektor Bernd Schlecker kurz den Lebenslauf des Neupensionärs auf, der nach dem damaligen Volksschulabschluss eine Maschinenschlosserlehre machte, aber schon nach zwei Berufsjahren seine Berufung im Sport– und Technikunterricht sah. Nach der Ausbildung in Tailfingen zum „Turn– und Sportlehrer“, wie es damals hieß, qualifizierte Gregor Haag sich in Ludwigsburg noch für das Schulsonderturnen und vollendete seinen Tätigkeitsbereich mit der Weiterbildung zum Techniklehrer in Esslingen.
In diesen beiden Fächern prägte er die Uhlandschule und ihre Schüler, war Vorbild für die Sportler, pflegte das Geräteturnen wie kaum an einer anderen Schule, erreichte Bestleistungen in der Leichtathletik und förderte die Freude an Mannschaftsspielen. Zahllos sind die Sporttage und Bundesjugendspiele, die er organisierte und mitgestaltete und die Tage, die er mit Mannschaften bei „Jugend trainiert für Olympia“ verbrachte. Dass die Uhlandschule heute eine Schule mit Sportprofil und eine „bewegte Schule“ ist, ist seiner Power mitzuverdanken.
Sein vielfältiges Engagement in Technik ließe sich am besten bei einem Rundgang durch das Schulgelände aufzeigen, stehen doch überall Spuren seiner Arbeit. Jüngstes Produkt aus dem Haagschen Technikkeller ist der Rinderbacher Turm, der den Schulhof ziert und den Grundschülern Spielplatz und Unterschlupf ist. Seit vielen Jahren bildete Gregor Haag zusammen mit dem DRK Schulsanitäter aus und auch für das Kollegium war sozial engagiert. Er gestaltete etliche Lehrerausflüge, plante die fünfzehn Radtouren, die zu Ferienbeginn abgeradelt werden und war Motor der Lehrer-​Volleyballmannschaft.
 

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