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» Schwäbisch Gmünd | Montag, 26. Juli 2010

Kolpingkapelle und Einhornmusikanten gestalteten gestern Abend auf dem Marktplatz ein beschauliches Blasmusik-​Openair

Die Johanniskirche war gestern Abend zauberhafte Openair-​Kulisse für die Kolpingkapelle und die Einhorn– Musikanten, die zu einem großen Serenadenkonzert eingeladen hatten. Hunderte Zuhörer waren begeistert.

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Fast 1000 Menschen lauschten von den am Marienbrunnen aufgestellten Stuhlreihen, von Stehplätzen und vor allem auch von den Straßencafes aus. Wie bereits im vergangenen Sommer, so war auch die Openair-​Idee der beiden Gmünder Blasmusiken auch in diesem Jahr wieder eine beschauliche Veranstaltung und unterhaltungsmusikalische Auflockerung inmitten Kirchenmusik-​Festivalzeit. Auch das Wetter passte. Mit Marschmusik kamen die Akteure aus Richtung Ledergasse, ehe sie auf der Bühne Platz nahmen. Das gefiel sogleich dem Publikum, das schon bei dieser Gelegenheit den Takt begeistert mitklatschte. „Music for Celebration“ erklang dann feierlich. Bunt gemischt dann der Streifzug durch die Welt der Musik: Dixie, Schlager und sogar Disco. Dann auch klassische Blasmusik und Polka. Moderator Thomas Eble führte durch das Programm. Auch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Kolpingsfamilie dankte er für dieses schöne Engagement „seiner“ Musiker und für die tatkräftige Unterstützung durch die Stadt, weil am Sonntag auch die große Bühne mitsamt Bestuhlung auf den Marktplatz gezaubert wurde. Zauberhaft auch der Lichteffekt an der Johanniskirche bei Einbruch der Dunkelheit. Zum Abschluss gab es sogar schottische Klänge mit dem festlichen Musikstück „Highland Cathedral“.
Und dem Publikum ging vollends das Herz auf: So schön ist Gmünd mit seinen vielen musisch begabten Bürgern. Dass sie nicht nur ihre Instrumente beherrschen, sonder auch eine gute Stimme haben bewiesen die Blasmusiker dann bei der Zugabe mit dem „Bozner Bergsteigerlied“: „Wohl ist die Welt so groß und weit und voller Sonnenschein, das allerschönste Stück davon ist doch die Heimat mein.“ Gemeint ist zwar Südtirol, könnte aber natürlich auch auf Schwäbisch Gmünd zutreffen.
 

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