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» Ostalbkreis | Mittwoch, 28. Juli 2010

Dauerhafte Lösung für das Knollenmergel-​Gebiet zwischen Mutlangen und Lindach ist wirtschaftlich nicht darstellbar

Wieder einmal ist ein Stück der Landesstraße zwischen Mutlangen und Lindach im Verlaufe der vergangenen Monate einige Zentimeter abgerutscht – wie schon so oft. Das Straßenbauamt des Regierungspräsidiums bereitet eine Sanierung vor. Von Manfred Laduch

MUTLANGEN. Derzeit ist die südliche Fahrbahn nach einem Ortstermin der Verantwortlichen abgesperrt, einspurig muss der Verkehr um die größten Absätze im Asphalt herumgeführt werden. Es wird auch noch mindestens zwei Wochen dauern, bis eine Sanierungsmaßnahme Abhilfe schaffen kann, erklärt Bauleiter Johannes Zengerle.
Eine dauerhafte Lösung für die über den berüchtigten Knollenmergel führende Straße ist wirtschaftlich nicht darstellbar, betont Zengerle weiter. Baugrunduntersuchungen und die Aufzeichnungen von Jahrzehnten zeigen, dass die gleitende Schicht in 15 Metern Tiefe liegt. Da würde eine dauerhafte Verankerung mit Millionen zu Buche schlagen.
Also wird, so bald Johannes Zengerle die Mittel zugewiesen bekommt, wieder ein Stück des Asphalts abgefräst und die Straße mit frischem Material wieder so eben wie nötig gemacht.
 

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