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» Schwäbisch Gmünd | Mittwoch, 28. Juli 2010

Der Gmünder AGV 1940 beschloss mit einem herrlichen Ausflugstag das gelungene 70er-​Fest

Der Gmünder Altersgenossenverein 1940 hat sein wunderbares 70er-​Fest hervorragend überstanden. Nach den tollen Festerlebnissen folgte am Montag der obligatorische Ausflug.

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). Bei prächtiger Laune und strahlendem Wetter stärkte man sich zum Frühstück in der „Alten Linde“ in Waldhausen. Danach brachte der Bus die Ausflügler zur Museumsführung zum Kloster Neresheim. Unter kundiger Führung von Bruder Wolfgang betrachtete man staunend die Schätze des Klosters. Das Kloster war lange Jahre eine außergewöhnliche Bildungsanstalt.
Maßstabgerechtes Anschauungsmaterial über vielfältige praktische Errungenschaften rief Begeisterung hervor. Ebenfalls interessant viele kleine Holzarten als Rinde zu sehen. Verblüfft betrachtete man sämtliche gemalte Vogelarten, bestückt mit echten Federn. Ein Besuch der Abteikirche durfte natürlich nicht fehlen. Balthasar Neumann schuf hier sein reifstes Alterswerk. Kongenial ausgemalt von dem Tiroler Martin Knoller ist die Klosterkirche der Benediktiner zur Königen des Härtsfelds geworden. Nach diesem wunderschönen Erlebnis ging es weiter zum Härtsfeld-​See mit Aufenthalt bei Kaffee und Kuchen. Ein weiterer Höhepunkt des Ausflugs war dann der Besuch der Burg Katzenstein. Sie ist eine historische Stauferburg aus dem 12. Jahrhundert. Hochinteressant die Besichtigung der Burganlage. Die Brunnenstube wird getragen von einem romanischen Tonnengewölbe und ist der gewaltigste Raum der gesamten Anlage. Der Staufersaal ist der ehemalige Wohnsitz der Herren von Katzenstein. Die spätromanische Burgkapelle ist dem Hl. Laurentius geweiht. Sie beinhaltet Wandmalereien aus drei verschiedenen Jahrhunderten. Das Jagdzimmer wurde ebenfalls in Augenschein genommen. Anschließend wurde im Burghof ein zünftiges Rittermahl eingenommen. Ein Minnesänger sorgte derweil für spaßige Unterhaltung. Seine Lieder, von ihm teilweise umgetextet, riefen lauthals Lachsalven hervor. Der krönende Abschluss des üppigen Males war ein herrliches Dessert. So fand der einmalige Ausflug ein schönes Ende.
 

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