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» Sport | Mittwoch, 28. Juli 2010

Leichtathletik, DLV-​BewegungsCamp: 900 Schüler lassen sich vom Regen nicht bremsen

„Erfolgreich, wenn auch mit Schirm, Charme und Melone“, so fasste David Deister als Projektleiter des DLV-​BewegungsCamps mit einem Lächeln die Veranstaltung auf dem Johannisplatz zusammen. Zwar reichte es für Gmünd nicht ganz zum Titel „sportlichste Stadt“, aber der Stimmung tat dies keinen Abbruch. Von Patrick Tannhäuser

„Wir wollen die sportlichste Stadt werden“, kündigte Oberbürgermeister Richard Arnold noch am Morgen an und zeigte sich selbst auch sehr entschlossen. Als Motivator auf der Bühne und als aktiver Teilnehmer sowie Chip-​Sammler versuchte er seinen Teil zu diesem Unternehmen beizutragen. Gereicht hat es für die Gmünder am Ende nicht. 6212 Chips waren es zum Schluss – zu wenig, um Darmstadt vom Thron zu stoßen. Letztlich aber auch egal, denn darauf kam es gar nicht an, denn, trotz des schlechten Wetters, waren die Kinder und Jugendlichen auf dem Johannisplatz nicht zu stoppen und nahmen die zehn verschiedenen Module des DLV-​BewegungsCamps begeistert an.
„Nur zwei Klassen sind wieder gegangen. Wir haben 900 Teilnehmer ausgemacht“, zog Projektleiter David Deister ein positives Fazit und ließ sich auch vom Regen nicht die gute Laune vertreiben. „Es waren viele begeisterungsfähige Kinder da. Trotz Regen gab es helle Gesichter“, so Deister. Dieser Meinung konnten sich auch die beiden Moderatoren und Stimmungsmacher Florian Weber sowie Gregor Winkler nur anschließen. „Das hat richtig Spaß gemacht hier in Schwäbisch Gmünd. Es war super“, verkündeten sie und erklärten Gmünd zur sportlichsten Stadt der Herzen. Dass sich die Gmünder Schüler vom Wetter nicht die gute Stimmung vermiesen ließen, war vor allen Dingen während der Siegerehrungen zu spüren. Kräftig bejubelt wurden die sportlichsten Klassen und Lehrer. Gleich zweimal schaffte es dabei das Scheffold-​Gymnasium mit der 7 a und der 5 a die meisten Chips zu sammeln. Sportlichste Lehrerinnen wurden Sylvia Nagel (St. Josef) und Stefanie Aubele (Schiller-​Realschule). Bei den männlichen Kollegen hatten Guntram Rieg (St. Josef) und Jan Dinser-​Mayer (Schiller-​Realschule) die Nase vorn. Eine Sporttasche gefüllt mit 6400 Gummibärchen heimsten die Lehrer für ihre Klassen als Belohnung ein.
„Es war toll und schön. Die Skepsis mancher von heute Morgen ist verflogen. Die Kinder haben gezeigt, wie es geht“, stellte Fred Eberle fest, der glücklich darüber war dieses Projekt in seine Heimatstadt geholt zu haben. Eberle vergaß nicht sich bei den Anrainern des Johannisplatzes zu bedanken und freute sich darüber, dass alle drei Bürgermeister der Stadt anwesend waren. „Leichtathletik in der Stadt war ein tolles Erlebnis für die Schüler“, zog auch die stellvertretende Schul– und Sportamtsleiterin Corinna Schmiedle ein positives Fazit.
 

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