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» Ostalbkreis | Mittwoch, 28. Juli 2010

Verwaltungsausschuss des Abtsgmünder Gemeinderats tagte

Die Mitglieder des Abtsgmünder Verwaltungsausschusses haben den erfreulichen Rechnungsabschluss für das Haushaltsjahr 2009 zur Kenntnis genommen.

ABTSGMÜND (fa). Die Pro-​Kopf-​Verschuldung von Abtsgmünd war zum Ende des abgelaufenen Haushaltsjahres mit 121,41 Euro auf einem für die Gemeinde historischen Tiefstand.
Es seien heftige eineinhalb Jahre für die Haushaltpolitik gewesen, sagte Ruf bei der Vorlage des Abschlussberichtes 2009. Dennoch habe man trotz widrigen äußern Umständen ein sehr gutes Rechnungsergebnis erzielt. Statt der geplanten 8 Millionen Euro Gewerbesteuer sind 8,457 Millionen Euro eingenommen worden.
Dank der energetischen Verbesserungen an den Gebäuden der Gemeinde wurden statt der geplanten 571 000 Euro nur 451 000 Euro ausgegeben. Unterm Strich betrug das Haushaltsvolumen 2678 Millionen Euro (Vorjahr 38,56 Millionen). Bedingt durch die Rücklagenentnahmen konnte auf eine Kreditaufnahme verzichtet werden. Dabei gab man rund 460 000 Euro weniger aus den Rücklagen aus als vorher geplant.
Statt der vorgeschriebenen Mindestrücklage von 489 000 Euro hat Abtsgmünd Ende .2009 noch rund 2,2 Millionen Euro Rücklagen in der Hinterhand.
Bürgermeister Georg Ruf erwartet auch für 2010 einen ähnlich positiven Haushaltsverlauf. Die konjunkturellen Voraussetzungen dazu seien erkennbar, betonte er. Im weiteren Verlauf der Sitzung befasste sich das Gremium mit dem Stiftungsgeschäft der katholischen Schulstiftung. Hier leistet die Gemeinde Abtsgmünd sieben Jahre lang eine Zustiftung von 35 000 Euro. In der Aufbauphase wird ein Stiftungskapital von insgesamt 2,5 Millionen Euro angestrebt.
 

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