Spendenübergabe: Mit Mitteln der Ziegler-Stiftung werden die Sozialstationen unterstützt
Die fünf großen Sozialstationen im Gmünder Raum freuten sich gestern über jeweils 3000 Euro. Dank der Dr.- Alfred-und-Anne-Ziegler-Stiftung können sie nun den Menschen, die sie betreuen, mehr Zeit und Aufmerksamkeit schenken. Sie sagten Dank.
SCHWÄBISCH GMÜND. Der Ort war gut gewählt: Dort, im Herzen des Spital-Bereichs, wurden einst die ersten sozialen Gedanken Gmünds nicht nur gelebt, sondern zur verlässlichen Institution geformt. Passender Rahmen also für dieses großzügige Geschenk an die Sozialstationen, die ja das Erbe der frühen Pioniere organisierter Mitmenschlichkeit angetreten haben. Für die Sozialstation Lorch war Pflegedienstleiterin Anneliese Welz gekommen; die Geschäftsführerin der Sozialstation Rosenstein, Karin Albrecht, wurde ebenso begrüßt wie Hiltrud Maier, Geschäftsführerin der Sozialstation Schwäbischer Wald. Einrichtungsleiterin Hedwig Pressler vertrat die Diakonie-Sozialstation, und die Katholische Sozialstation Schwäbisch Gmünd wurde von Pflegedienstleiterin Susanne Kolodziej sowie von Monika Müller (Verwaltung) vertreten. Sie alle berichteten von den steigenden Anforderungen in der Pflege und davon, dass immer weniger Zeit bleibe für Schwerkranke, für Menschen, die Gespräche brauchen, Beratung, Zuwendung. Über die Krankenkassen sei das nicht abgedeckt, und das Geld werde in vielen Fällen „ein paar Minuten mehr“ ermöglichen. Das und das Gefühl, dass ihre Arbeit geschätzt wird, werde auch den Mitarbeiterinnen gut tun. Kurt Pfisterer, Geschäftsführer der Stiftung, sowie die Vorstandsmitglieder
Dr. Helmut Ohnewald und Willy Messner würdigten die segensreiche Arbeit der Sozialstationen und erinnerten an die Gründer, die Eheleute Ziegler, die diese Hilfe überhaupt erst möglich gemacht haben.
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