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» Ostalbkreis | Sonntag, 04. Juli 2010

Ausflug der Mögglinger Altersgenossen anlässlich ihres 60er-​Festes /​Gesangseinlagen mit Ziehharmonika und Gitarre

Die Schönheit des Schwarzwalds erkunden, das war das Ziel des zweieinhalbtägigen 60er-​Ausflugs des Mögglinger Jahrgangs 1950/​51.

MÖGGLINGEN (pm). Ziel der Reise war der Nordschwarzwald rund um Dornstetten und Freudenstadt. Nachdem die Quartiere in Lombach bezogen waren, stand eine der wenigen im Original erhaltenen Sägemühlen des Schwarzwaldes auf dem Programm. In der historischen „Mönchhofsmühle“ in Vesperweiler treibt die Wasserkraft der Waldach wie vor 500 Jahren das Sägegitter an. Dies führte der heutige Besitzer auf eindrucksvolle Weise vor, wobei einige Zuschauer mit Hand anlegen durften. Danach verwandelte sich der Sägeraum in ein lebendiges Lokal. Nach einem deftigen Hausmacher-​Vesper füllten die sangesfreudigen Altersgenossen mit Unterstützung von Ziehharmonika und Gitarre den Raum mit vielen Liedern.
Auf die Schwarzwaldhochstraße ging es am Tag darauf, am Kniebis vorbei und mit Blicken auf das nahe gelegene Rheintal. Bei der zweistündigen Wanderung zur „Renchtalhütte“ mussten immer wieder die Schirme aufgespannt werden, was jedoch keineswegs der guten Stimmung schadete. Auf der Fahrt nach Alpirsbach in das malerische Kinzigtal zeigte sich die Landschaft etwas sonniger. Einen feierlichen Rahmen bekam die Führung in der Klosterkirche durch die Konzert — Hauptprobe eines Stuttgarter Knabenchores, dem viele fasziniert lauschten. Im neu geschaffenen Klostermuseum „Mönche und Scholaren“ wurden seltene Funde aus dem 16. Jahrhundert gezeigt.
Der „Bunte Abend“ demonstrierte „Wir sind noch jung und optimistisch“ mit einem kleinen Programm aus den eigenen Reihen und fröhlichem Feiern bis in die Nacht.
Der nächste Tag begann in Dornstetten mit einem Sektempfang bei (Schulkamerad)Peter und Regine Rathgeber, die den Ausflug in ihre Heimat aufs Allerbeste vorbereitet hatten. Leider fiel der Abstecher zum Barfußpark in Hallwangen buchstäblich ins Wasser.
Dafür blieb mehr Zeit für den „größten Marktplatz Deutschlands“ in Freudenstadt und das Mittagessen im „Waldgericht“, das seinen Namen von der Holzgerichtbarkeit ableitet. Nach einer äußerst spannenden Führung durch die mittelalterliche, von Fachwerkhäusern geprägte Dornstetter Altstadt und einem beeindruckenden Orgelspiel in der Kirche verabschiedeten sich die Mögglinger von Peter und Regine, die als kleinen Dank einen Rosenstock aus der ehemaligen Ostalb-​Heimat bekamen.
 

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