Mögglinger Freizeitsportgruppe auf anspruchsvoller Fahrradtour über die Schwäbische Alb
Die Mögglinger Freizeitsportgruppe „Brackboys“ (abgeleitet von der Bracke im Mögglinger Gemeindewappen) radelte mehrere Tage über die schwäbische Alb.
MÖGGLINGEN
(pm). Am frühen Morgen tauchten gegen
5.
30 Uhr aus den wabernden Nebelschwaden zwölf gut gelaunte, hoch motivierte Radfahrer auf und steuerten das Backsteingebäude in der Hauptstraße in Mögglingen an, um sich mit Kaffee, Butterbrezeln und Marmeladewecken zu stärken. Stimmengewirr, Gelächter, die Zeit tickt; noch vor
7 Uhr verschlang der Nebel die Richtung Heidenheim startenden Radfahrer. Von Heidenheim ging es mit dem Zug bis Ulm und dann wieder mit Muskelkraft nach Blaubeuren. Der Blautopf lud zur Mittagsrast ein, die Sonne schien und jetzt treffen per Begleitfahrzeug auch die Langarm-Radlerjacken ein, die eine kleine Odyssee hinter sich hatten.
Dann kommt der Abschied von der schönen Lau, es geht zur Donau und weiter flussaufwärts. Radeln, kurze Pausen, Speichenbruch, kleine Pannen, Kraft tanken beim Wasserkraftwerk in Rottenacker. Um halb acht saß die ganze Gruppe im Biergarten der Brauereigaststätte in Zwiefaltendorf. Nach dem Essen und Quartierbeziehen ging es ins Gasthaus: Zwei Gitarren, zwölf Stimmen und eine tolle Stimmung wurden vom Wirt mit Hochprozentigem belohnt; außerdem zeigt er den „Brackboys“ die kleinste und dennoch sehenswerte Tropfsteinhöhle Süddeutschlands.
Der nächste Morgen war klar und sonnig, das einladende Frühstück vom Senior-Chief und seiner Enkelin serviert, war Genuss und Stärkung zugleich. Nach kurzem Plausch radelte man weiter die Donau entlang, Ahs, Ohs, Gemecker, Gekicher, Weißwurstessen im „Donaublick“ (die Donau sah man von dort nicht). In Sigmaringen gab es einen kurzen Halt beim Stadtfest, dann folgte ein kurzes Stück Schotterpiste, und seit Sigmaringen sahen die Sportler immer die Donau. Bei Beuron stiegen drei Teilnehmer in den Donauexpress (Sand im Getriebe und der „Akku“ im Körper leer) ; sie trafen aber fünf Kilometer nach Tuttlingen wieder mit dem Fahrerfeld zusammen. Im Biergarten klang der Abend aus, und nur wenige schafften den letzten Anstieg (
18 Prozent Steigung) im Sattel bis zum Albvereinshaus. Dort saß man noch lange am Lagerfeuer. Am Sonntagmorgen führte die Tour bei Kaiserwetter nach Donaueschingen. Es war Rollen durch die Landschaft und genießen angesagt. Von Donaueschingen nach Heidenheim ließen sich die „Brackboys“ chauffieren. Doch von dort erfolgte die letzte Etappe bis Mögglingen wieder im Sattel.
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