»
Sport |
Montag, 05. Juli 2010
Volleyball, 9. Spraitball: Bestes Wetter und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgen für gute Stimmung
Begeistert waren wieder einmal die zahlreichen Teilnehmer bei der neunten Auflage von Spraitball. Es passte einfach alles: tolle Spiele, bestes Wetter und für gute Laune war durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auch gesorgt Von Stefan Köpf
„Von Jugendlichen für Jugendliche“ war das Motto des diesjährigen Volleyballevents in Spraitbach, bei dem
110 Teams auf
24 Feldern gegeneinander antraten. Bereits seit dem Winter diesen Jahres liefen die Planungen des
20-köpfigen Organisationsteams um Daniel Honold, der für die Presse und Öffentlichkeitsarbeit zuständig war: „Im Frühjahr haben wir in Baden-Württemberg und Bayern über
1000 Mails an Sportvereine als Einladungen versendet und konnten uns nun über zahlreiche Zusagen freuen.“ Dass das Turnier ein voller Erfolg wurde, hing nicht nur mit der tollen Organisation zusammen, sondern auch an der flexiblen Arbeitsweise des Organisationsteams, dem disziplinierten Auftreten der Mannschaften und einem traumhaften Wetter bei Temperaturen über
30 Grad Celsius. Doch für Schattenplätze und Abkühlung war bestens gesorgt, so dass das anwesende Deutsche Rote Kreuz kaum Einsatzzeiten aufgrund von Kreislaufproblemen der Sportler oder Zuschauer hatte, sondern vielmehr für verletzte Spielerinnen und Spieler, die auf dem Rasenplatz umgeknickt waren. „Die Sportler verhalten sich sehr vernünftig und suchen, so gut es eben geht, schattige Plätze auf“, so ein Sanitäter des
DRK.
Der VC Spraitbach profitierte bei der Werbung für die zahlreich erschienenen Teams auch von seinem guten Ruf und den guten Beziehungen zu anderen Mannschaften, so erschien zum Beispiel der
TSV Weilimdorf mit einer U-
18-Mannschaft und Trainer Nils Wüchner. „Turniere dieser Art spielen wir sehr häufig in der Saisonpause. Mit einer U-
14-Mannschaft habe ich selbst schon einmal hier gespielt und es war damals schon ein tolles Turnier, deshalb komme ich auch immer wieder gerne hierher“, ist Wüchner vom Spraitball-Event begeistert. Sein Team ließ er bei einem der zahlreichen Rahmenprogramme testen, dem Sprungkraftwettbewerb. Dabei ging es darum, an einer Messlatte hoch zu springen, die Sprungkraft zu messen und dem Rekord (
3,
50 m) von Nationalspieler Simon Tischer, der letztes Jahr in Spraitbach war, möglichst nahe zu kommen. Andere Möglichkeiten im Rahmenprogramm waren zum Beispiel das Bungee Run, ein Mini-Fußball-Feld und eine Chillout-Area mit Massagen von angehenden Physiotherapeuten. So war auch abseits des Platzes für Spaß und Abwechslung gesorgt, was bei den Sportler und Sportlerinnen auch sehr gut ankam, so zum Beispiel auch bei Nina Gröschl, eine Volleyballerin der
TSG Gingen: „Die Organisation ist super hier, das Wetter ist perfekt und wir haben daher riesen Spaß. Früher haben wir in der gleichen Liga wie der VC Spraitbach gespielt, daher ist dann auch der Kontakt entstanden. Nachher freuen wir uns natürlich auch auf das Public Viewing.“
Für das Public Viewing wurde extra eine Leinwand aufgestellt und der Turnierplan so umgestellt, dass die Begegnungen zuvor beendet werden konnten. Daher spielten die Teams jeweils zwei Sätze pro Match, wobei jeder Satz zeitlich auf neun Minuten begrenzt wurde. Vor dem Turnier gab es für das Organisationsteam um Daniel Honold noch einiges zu tun, da ein paar Mannschaften kurzfristig absagen mussten. Doch auch dieses Problem stellte sich für das Organisationsteam als lösbare Aufgabe heraus. Aber was macht Spraitball
2010 vom Event zum Mega-Event? Die Musikband „Creazy Jam“ sorgte mit Coversongs, die sie während der Mittagspause zum Besten gab, für ein musikalisches Highlight und gute Laune bei allen Anwesenden.
Noch keine Kommentare vorhanden.