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» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 09. Juli 2010

Ansturm aufs Barmer-​GEK-​Public-​Viewing gibt den Gartenschau-​Entscheidungsträgern bereits zu denken

Der lokale Sieger der Fußball-​WM steht bereits fest: Die Barmer GEK im Zusammenspiel mit der Gmünder Stadtverwaltung. Der Erfolg des kurzfristig mit technischer Kassen-​Hilfe organisierten Public Viewing gibt den Verantwortlichen im Rathaus bereits im Hinblick auf die Fußballweltmeisterschaft 2014 zu denken. Denn die fällt ja zeitlich zusammen mit dem Jahrhundertereignis Landesgartenschau 2014.

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Wohin man am Mittwoch und trotz des „Trauerspiels“ des deutschen Kicker-​Teams auch hörte: Die rund 2000 Fußballfans auf dem Johannisplatz waren voll des Lobes über die schnelle und unbürokratische Organisationsleistung von Barmer GEK und Stadtverwaltung, um für die Final-​Spiele der WM doch noch ein echtes Public Viewing auf die Beine zu stellen. OB Richard Arnold war gerade von einem Besuch in Wuppertal heimGEKehrt, wo er seinen ersten offiziellen Besuch am angestammten Domizil der Barmer absolvierte. Die beiden großen Krankenkassen sind auf eine sehr sympathische Art und Weise fusioniert, so dass sich auch schon eine Kassen-​Städtepartnerschaft abzeichnet. Oberbürgermeister Richard Arnold hatte jetzt auch den Vorneweg-​Aufbau eines Teils der Technik der Barmer GEK-​Aktion „Deutschland bewegt sich“ in Wege geleitet und damit die WM-​Arena ermöglicht. Der friedliche und internationale Publikumsansturm auf den Johannisplatz schon alleine beim Halbfinal-​Spiel hat den Verantwortlichen vom Gmünder Rathaus „in Gesprächen noch am gleichen Abend“ (Pressesprecher Markus Herrmann) zu denken gegeben. Frühzeitig wolle man sich über die öffentlichen Direktübertragungen bei der nächsten Weltmeisterschaft Gedanken machen. Das Tolle: Die nächste WM 2014 in Brasilien fällt terminlich zusammen mit dem Landesgartenschau-​Sommer in Schwäbisch Gmünd. Es ist, so gibt der Rathaus-​Sprecher zu verstehen, bereits beschlossene Sache, dass beide Ereignisse miteinander verknüpft werden. „Brasilianische oder auch karibische Nächste“ werden fürs nächste Sommermärchen bereits skizziert. GD ist Rio vier, fünf Stunden voraus. Das heißt: Public Viewing im Gamundia-​Gelände schon tagsüber mit heißen Partys in die Nacht hinein. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.
 

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