Selbsthilfe-Infowochen rund um den Rosenstein: Ein Erfolg auf ganzer Linie
Bei der abschließenden Sitzung der Selbsthilfegruppen, die für die Aktionswochen „Selbsthilfe rund um den Rosenstein“ verantwortlich zeichneten, wurde eines deutlich: Diese Veranstaltungsreihe war so erfolgreich wie notwendig.
HEUBACH (rz). „Ein mehr als gelungener Abend“, „Interessierte kamen z. T. von weit her“, „Vertreter von Krankenhäusern, Kommune und Anbietern von Gesundheitsleistungen kamen auf uns zu“, „viele Einzelanfrager wendeten sich an uns“ oder „auch die Selbsthilfegruppen haben viel hinzugelernt und gewonnen“ – so lauten ein paar Beispiele aus den übereinstimmend positiven Rückmeldungen vieler Besucher zu den gelaufenen Aktionswochen „Selbsthilfe rund um den Rosenstein“. Hinter diesen Meinungsäußerungen stehen nicht nur Betroffene oder Selbsthilfe-Vertreter. Vielmehr stellten auch Offizielle fest, dass man das mehrgliedrige Gesamtkonzept dieser Selbsthilfe-Inforeihe, die Breite des Interesses der gesundheits– und sozialpolitisch Verantwortlichen sowie der Öffentlichkeit als gelungen einstufen dürfe.
Dazu trug eine sehr gut besuchte, gelungene Eröffnungsveranstaltung bei, die hochrangige Experten, aber auch verschiedene Betroffene zu Wort kommen ließ. Auch eine begleitende Infobörse mit
20 Selbsthilfe-Zusammenschlüssen und nahe stehenden Institutionen bot viel Information und Gelegenheit zur Auseinandersetzung über den Selbsthilfegedanken, der zudem in Folgeveranstaltungen über vier Wochen hinweg wirkungsvoll ins Blickfeld der regionalen Bevölkerung gerückt werden konnte.
Dabei überraschten die alle Erwartungen übertreffenden Besucherzahlen bei den fünf Infoabenden örtlicher Selbsthilfegruppen sowie die Aussicht darauf, dass sich zum Beispiel eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depression vor Ort bilden könnte. Man darf dies als Zeichen dafür sehen, dass ein großer Bedarf zum Austausch Gleichbetroffener in wohnortnahen Treffs besteht. Positiv heben die Selbsthilfegruppen die Offenheit und die große Unterstützung hervor, auf die man bei den Kommunalverantwortlichen, der Rems-Zeitung, der KIGS/
AOK und nicht zuletzt im Rahmen der organisatorischen Hilfe durch die Klasse
7 b der Heubacher Realschule bauen durfte.
Grund genug zu sagen, dass sich die Selbsthilfe dazu motiviert sieht, sich auch künftig öffentlichkeitswirksam rund um den Rosenstein zu zeigen. Sie möchte zudem die Kontakte zu örtlichen Kooperationspartnern kontinuierlich auf– und ausbauen und den erlebten Rückenwind für die Selbsthilfe nicht nur für die Aufgaben und Ziele der Patientengruppen nutzen, sondern auch den Hoffnungen vieler mit ihrem Problem noch allein stehenden Betroffenen eine Perspektive eröffnen.
Wer an weiteren Informationen interessiert ist, wendet sich an Klaus Köder von der KIGS der
AOK Ostwürttemberg, Tel.
07361/
584 177.
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