Abschied von Thomas Krieg an der Adalbert-Stifter-Realschule
An der Adalbert-Stifter-Realschule wurde Thomas Krieg mit großer Dankbarkeit und Verbundenheit ein herzlicher Abschied bereitet.
SCHWÄBISCH GMÜND
(pm). Manchmal stimmt einfach alles: das Verhältnis zu den Schülern, zum Kollegium und zu den Eltern. Und so machten der vorletzte und letzte Schultag von Thomas Krieg an der Adalbert-Stifter-Realschule wirklich die Ernte all dessen sichtbar, was er in den sechs Jahren als Konrektor und stellvertretender Schulleiter gesät, gehegt und bearbeitet hat. In vielen anrührenden Beiträgen von Schülerinnen, Eltern und dem Lehrerkollegium wurde dies deutlich beim Abschiedsfest am Dienstagabend, ausgerichtet vom Elternbeirat unter der Leitung vom Elternbeiratsvorsitzenden Dieter Ziesel. Der herzliche Umgang in den verschiedensten Gremien wie dem Arbeitskreis aus Eltern, Lehrern und Schülern oder dem hauseigenen Evaluationsteam und das Vorantreiben innovativer Ideen durchzogen wie ein roter Faden Lieder, Gedichte, Texte und Reden. Schul-Flyer, Schul-Logo, Schulkleidung, Schulvereinbarung und vieles mehr wurden anerkennend hervorgehoben. Die Projekte des Musikzugs trafen bei ihm immer auf große Begeisterung und tatkräftige Unterstützung.
Liebevolle und kreative Programmbeiträge
Über lange Zeiträume war er in der Schulleitung auf sich allein gestellt, erledigte wie selbstverständlich den doppelten Aufgabenbereich, unterstützt von Kollegin Helga Widmann, die ihm beim Stundenplan und den Vertretungsplänen kompetent zur Seite stand. Sein Markenzeichen war die stets offene Tür. Für alle im Haus, auch für den Hausmeister, die Sekretärin und alle Reinemachefrauen war er ein stets fröhlicher Ansprechpartner, mit denen er gegebenenfalls ohne zu zögern auch mutig auf Siebenschläferjagd ging.
Nach dem morgendlichen Abschlussgottesdienst am letzten Schultag auf dem Schulgelände ließen es sich die verbliebenen
18 Klassen nicht nehmen, mit liebevollen und kreativen Vorträgen und Geschenken zu zeigen, wie wichtig und vertraut Thomas Krieg ihnen während seiner Zeit an der ASR geworden ist. Alle Fünfer-“Indianer“ beschenkten ihren „Häuptling“ mit Federschmuck, Tipizelten, Traumfänger und Tomahawk, um nur einiges zu nennen. Immer wieder war zu hören „Wir werden Sie vermissen!“ und „Danke für die gemeinsame Zeit!“ Und wenn eine nicht ganz einfache Klasse ihre Beziehung zu ihm beschrieb mit: „Sie haben an uns geglaubt“, und das vor dem Altar und unter dem Kreuz, dann war es genau das, was ihn ausgemacht hat.
„Man sieht nur mit dem Herzen gut“, sagt der kleine Prinz in Exupérys berühmtem Buch. Mit dieser Botschaft verlässt der scheidende Konrektor eine sichtlich bewegte Schulgemeinde, hin und her gerissen zwischen Abschiedstrauer und Dankbarkeit.
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