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» Ostalbkreis | Samstag, 14. August 2010

Gschwender Mittwochswanderer als „Schatzsucher“ unterwegs

Es hörte sich an, als würden die Mittwochswanderer des Gschwender Albvereins auf Schatzsuche gehen. Ihr Ziel war nämlich die Geldmacherklinge. Ein Vermögen haben sie dort zwar nicht entdeckt, aber die Klinge war dennoch der optische Höhepunkt dieser teilweise recht anstrengenden Tour.

GSCHWEND (kauf). Vom früheren Laufenmühler Bahnhof wurde fluchs die Straße überquert, durch einen magischen Weidenkreis hindurch zum Sträßchen nach Schmalenberg gegangen. Nach einem kräftigen Anstieg folgte die Gruppe einem an vielen Klingen entlang führenden Schotterweg.
Endlich kam das Wieslauftal aufwärts zum Ebnisee. Doch bald wurde der plätschernde Begleiter, die Wieslauf, verlassen in Richtung Schmalenberg. Einige Hundert Meter und im Gänsemarsch wurde ein steiler Bergpfad erklommen. So richtig ins Schwitzen gekommen, erschloss sich dann bald den Wanderern das grandiose Bild der Geldmacherklinge. Beinahe abenteuerlich wurde diese beeindruckende Keupersandsteinformation unter einem großen Felsüberhang hindurch durchquert.
Dies hat bei jedem für Staunen ob dem Naturdenkmal gesorgt. Die Höhe beinahe erklommen, kam aber eine „Schlammpiste“ die mit nur mit viel Zick-​zack bewältigt wurde.
Der Weg zu der imposanten Felsformation führte
über eine nur schwer
begehbare „Schlammpiste“
Eine willkommene Abwechslung war auf der Höhe ein Voltigierplatz, auf welchen junge Damen ihre Balancesicherheit auf Pferden demonstrierten. Nun war die Höhe bei Schmalenberg gewonnen und stracks führte der Weg über das kleine Sträßchen zum Restaurant Laufenmühle zurück wo der Wandernachmittag bei Getränken, schwäbischen und spanischem Essen in der Gartenwirtschaft seinen Abschluss fand.
 

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