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» Ostalbkreis | Dienstag, 17. August 2010

Blick auf die Gschwender Jahresrechnung für das Jahr 2009

Im Vorgriff auf die noch nicht ganz fertige Jahresrechnung 2009 musste der Gschwender Gemeinderat gestern über die Bildung von etwaigen Haushaltsresten entscheiden. Das Erfreuliche in der „Feriensitzung“: Im vergangenen Jahr haben sich die Finanzen besser entwickelt, als man dies bei der Aufstellung des Haushaltsplans dachte. Von Gerold Bauer

GSCHWEND. Auch wenn der Fachbeamte für das Gschwender Finanzwesen gestern noch nicht alle Zahlen fix und fertig auf den Tisch legen konnte, so hatte Walter Werner doch schon genug Informationen parat, um das Gremium über den guten Verlauf des vergangenen Haushaltsjahres aufzuklären. Da man angesichts knapper Mittelausstattung recht vorsichtig kalkuliert habe, gebe es keine „Ausreißer“ im negativen Sinne, versicherte Werner. So rund 300 000 bis 400 000 Euro besser als geplant werde man das Jahr 2009 wohl abschließen, sagte er.
Darüber hinaus ging es gestern darum, die nötigen Weichenstellungen für die Bildung von Haushaltsresten vorzunehmen. Auch hier gab es nichts „Dramatisches“. Bei den sechsstelligen Beträgen, die man laut Werner ins nächste Jahr hinüber schieben sollte, handelte es sich vornehmlich um Maßnahmen, bei denen die Zuschüsse zwar schon bewilligt, aber das Geld de facto noch nicht aus Stuttgart nach Gschwend geflossen ist (zum Beispiel die etwas mehr als 100 000 Euro für die energetische Sanierung des Kindergartens Brunnengässle sowie gut 300 000 Euro für den Ausbau der Ortsdurchfahrt in Frickenhofen). Auch im Bereich der Abwasserbeseitigung wurde die Bildung von Haushaltsresten mit einer Gesamtsumme von über einer halben Million Euro von der Verwaltung vorgeschlagen. Dabei fällt der „Löwenanteil“ auf die Anbindung des Teilorts Horlachen an die Sammelkläranlage Gschwend. Die dergestalt erläuterten Zahlen wurden vom Gemeinderat einstimmig zum Beschluss erhoben. Nur bezüglich des Bauhofs gab es eine kleine Änderung.
In der gestrigen Sitzung ging es auch noch um die Anpassung des Kindergartenvertrags für die Einrichtung im Brunnengäßle (Träger ist die evangelische Kirchengemeinde) an das neue Kindertagesbetreuungsgesetz. Damit war der Gemeinderat ebenso einstimmig einverstanden, wie er sein Einvernehmen zu drei Bausachen erteilte und die Annahme von Spenden bewilligte.
 

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