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» Ostalbkreis | Mittwoch, 18. August 2010

Zwei Vollsperrungen werden in Heubach in den kommenden Wochen für Verkehrsbehinderungen sorgen

Zwei Großbaustellen, zum einen zwischen Heubach und Mögglingen (L 1161), zum anderen zwischen Heubach und Bartholomä (L 1162), werden in der Rosensteinstadt von August bis September für Verkehrsbehinderungen sorgen. Von Nicole Beuther

HEUBACH. Im Rahmen der Nordumgehung wird an der Mögglinger Straße ein Kreisverkehr gebaut. Voraussichtlicher Baubeginn ist der 23. August. Bis zum 15. Oktober werden die Autofahrer, rund 8000 Fahrzeuge fahren hier täglich, einen Umweg über das Gewerbegebiet Böbingen-​Süd (Siemensstraße – Böbinger Straße /​Hagebaumarkt) in Kauf nehmen müssen. Die Baumaßnahme befindet sich zwischen der Gärtnerei Kelbaß (kann nur von Mögglingen aus angefahren werden) und der Tankstelle Ehret (nur von Heubach her anfahrbar); die Bushaltestelle „Frottierwerk“ an der Mögglinger Straße entfällt während der Dauer der Arbeiten.
Für Fußgänger und Radfahrer besteht die Möglichkeit, auf einem provisorischen Schotterweg entlang der Baustelle zu fahren; Radfahrer müssen absteigen und werden gebeten, ihr Rad zu schieben. Verstärkt werden die Verkehrsbehinderungen ab Ende September. Dann erfolgt zeitgleich die Erneuerung der Fahrbahn in der Bartholomäer Steige. Jedoch nur auf einem rund 450 Meter langen Streckenabschnitt zwischen Jägerhaus und der ersten Kurve. Etwas, was Bürgermeister Klaus Maier, ein wenig verärgert. Eine Komplettsanierung der gesamten Fahrbahn sei dringend notwendig. Das Regierungspräsidium lehnt dies aus finanziellen Gründen jedoch ab.
Bürgermeister Klaus Maier regt
sich über „Flickschusterei“ auf
Bereits vor rund drei Jahren sei ein Streckenabschnitt in der Bartholomäer Steige saniert worden, so Maier. Diese „Flickschusterei“ rege ihn auf.
Die Sanierung des Teilstückes nahe des Jägerhauses ist dringend notwendig. So droht in diesem Bereich der Hang abzurutschen. Dadurch, dass der Belag komplett abgefräst werde, bestehe keine Chance, die Straße beispielsweise nur einseitig zu befahren, so Maier. Die Vollsperrung dauert sechs bis acht Wochen, die Umleitung erfolgt über Essingen, Lauterburg und Mögglingen; es besteht auch die Möglichkeit, die Strecke zwischen Lautern und Lauterburg (K 3282) zu nutzen; sie ist auf 3,5 Tonnen begrenzt; für den Linienbus– und Schülerbeförderungsverkehr wird es hier eine Ausnahmegenehmigung geben.
Eine Überschneidung beider Baustellen sei nicht zu vermeiden gewesen, so Bürgermeister Klaus Maier. Zum einen haben die Bauherren derzeit Betriebsferien; zum anderen wolle das Land die Maßnahmen bis zum Wintereinbruch beenden.
 

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