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» Ostalbkreis | Freitag, 20. August 2010

Auch zahlreiche Ostälbler waren beim 110. Deutschen Wandertag, der im Breisgau stattfand, mit von der Partie

Natur, Kultur und Wandern – eins gehört zum andern! – dies war das Motto des 110. Deutschen Wandertages, der in Freiburg im Breisgau stattfand. Der Nordostalb-​Gau des Albvereins war sehr stark vertreten, insgesamt 55 Personen aus Aalen, Dewangen, Heuchlingen, Hüttlingen, Mögglingen, Lorch, Waldhausen, Wasseralfingen, Westhausen und auch Nördlingen waren als fröhliche, bunte Schar dabei.

OSTALBKREIS (pm). Das Wandertagsteam um Traudl, Heidi, Rudi und Walter hatte wieder ganze Arbeit geleistet, und ein tolles anspruchsvolles, interessantes Programm zusammengestellt. Im bequemen Reisebus der Fa. Jakob mit dem beliebten sicheren und bewährten Fahrer Dieter Seibold ging es auf die große Fahrt.
Erstes Ziel war die Kaiserstuhl-​Rundfahrt. Tolle Ausblicke über riesige Rebflächen, als Terrassen oder Hanglagen ausgelegt, brachten die Besucher hier zum Staunen. Genauso wie Königschaffhausen, als Kirschen-​Gegend bekannt; hier gibt es rund 3000 Kirschbäume mit dunklen, saftigen Kirschen.
Das Hauptziel war Breisach am Rhein. Das Münster St. Martin war mit seinen weltberühmten Wand-​Malereien von Martin Schongauer ein weiterer Höhepunkt. Ebenso das Sonnentor vom französischen Baumeister Vauban, das er im Auftrag des Sonnenkönigs Ludwig de XIV erbaut hatte.
Am nächsten Tag führte die Reise nach Neuf-​Brisach in die alte Festungs-​Anlage (UNESCO Weltkulturerbe), ebenfalls von Vauban erbaut. Die Stadt selbst ist Schachbrett artig angelegt, und in 32 Felder unterteilt. Ein besonderes Highlight war die Besichtigung des Wein-​Dörfchens Eguisheim. Diese farbenprächtige und mit vielen Blumen geschmückte Stadt begeisterte alle Teilnehmer. Nach der Besichtigung des Schlösschens und der sehenswerten Kirche ging die Fahrt weiter nach Colmar, wo der Gruppe die Blumenpracht in der Altstadt und die sehenswerten Fachwerk-​Häusern ins Auge stach. Der nächste Tag führte nach Freiburg und ins Markgräfler-​Land. Auch hier bezauberte die Altstadt mit ihren Wasserläufen. Die Bäderstadt Badenweiler mit der Burg Baden und römischen Badeanlagen-​Ruinen (110 n.Chr.) und einem gepflegtem Kurpark rundeten diesen Tag ab.
Am Sonntag fand dann ein weiterer Höhepunkt eines jeden Deutschen Wandertages (DWT) statt: Die Feierstunde des Wandertags im Konzerthaus. Die Ministerin für Umwelt, Naturschutz und Verkehr in Baden Württemberg, Tanja Gönner, lobte in der Festansprache den Einsatz der Wandervereine und gratulierte dem Deutschen Wanderverband zu seiner erfolgreichen Arbeit. Verena Exner, Referatsleiterin der deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), informierte über das Projekt „10 000 000 Schritte“, bei dem acht Wanderungen in Deutschland besucht werden können. Höhepunkt waren der Festzug durch die Stadt, farbenprächtige Bilder, fröhliche Menschen, mit Musik und Gesang, wunderschöne Trachtengruppen, Motiv-​Wagen, viele bunte Wimpelgruppen erfreuten rund 15 000 Menschen am Straßenrand. Tausende fröhliche Wanderer hatten zur Schlusskundgebung und zur Übergabe des Wandertags-​Wimpel an die Stadtverwaltung Freiburg den Feldberg erklommen.
 

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