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» Schwäbisch Gmünd | Samstag, 21. August 2010

Die beliebte Museumsfahrt

Zu einer Kulturfahrt unter dem Motto „Barock – Gichtbühne – Gegenwartskunst und klassische Moderne“ lädt der Gmünder Museumsverein am Samstag, 18. September ein.

SCHWÄBISCH GMÜND. Oberschwaben ist reich an Schönheiten aus allen Epochen. Eindrucksvolle Architektur und Kunst sind hier verschwenderisch über die liebliche Landschaft gestreut – man fühlt sich im Paradies. Wie im Fokus eines Brennglases sammeln sich um das im Herzen Oberschwabens liegende Kloster Schussenried die Eigenschaften, um deretwillen man immer wieder hier her kommen möchte: Reichtum an Geschichte, große Geste an barocken Bauten, stille Freund-​lichkeit der Gegend.
Mit der Großen Landesausstellung „Alte Klöster – Neue Herren“ hatte Kloster Schussenried mit seinem über 800 Jahre alten Sakralbau im Jahr 2003 einen starken Publikumserfolg. Seitdem hat es sich als Ausstellungszentrum für Kunst in Oberschwaben etabliert und wurde im Mai dieses Jahres vom Landesmuseum Württemberg das „Museum Kloster Schussenried, Verborgene Pracht – vom Leben hinter Klostermauern“ eingerichtet. Ein Grund also, dieser Klosteranlage sowie der im Klostergelände liegenden Pfarrkirche St. Magnus mit seinen eindrucksvollen Deckenfresken und dem als „Hingucker“ zu bezeichnenden Chorgestühl einen Besuch abzustatten.
Das im Blickfeld von Schussenried gelegene Steinhausen zieht mit seiner Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau“ alle, die für Barockkunst etwas übrig haben, schon von weitem in seinen Bann. So werden die Exkursionsteilnehmer auch diesem nicht entkommen. Das direkt an der B 311 auf Markung Untermarchtal gelegene Kalkofen-​Museum wird gleichfalls aufgesucht. Nach mehrjähriger Restaurierung wurde diese Einrichtung des Schwäbischen Heimatbundes e.V. im Jahr 1990 als Industriedenkmal und vollfunktionsfähiges „Technisches Museum“ für besondere Anlässe wieder in Betrieb genommen. Zuletzt werden die Teilnehmer in Staunen verfallen, wenn das herrschaftliche Barockschloß Mochental bei einer Busfahrt durch Felder und Wiesen am Horizont auftauchen wird. Die ehemals zum Kloster Zwiefalten gehörende Propstei fiel durch die Säkularisation an Württemberg, beherbergte im Laufe der Jahre verschiedene Einrichtungen des Landes und war u. a. auch Verwaltungssitz der französischen Militärregierung. Seit 1985 ist das herrschaftliche Barockschloß der Hauptsitz der Galerie Ewald Karl Schrade, die sich seit rd. vier Jahrzehnten der Gegenwartskunst und Klassischen Moderne widmet.
Bei den Besichtigungen in Bad Schussenried werden die Ausflügler durch Fachpersonal geführt.
Das Mittagessen kann im Chorherrenkeller im Kloster Schussenried eingenommen werden. Für unterwegs wird die Mitnahme eines kleinen Vespers empfohlen. Wie bei Ausfahrten üblich, findet der Abschluss beim gemütlichen Abendessen statt. Bei der Rückfahrt nach Gmünd wird daher im Landgasthof „Rössle“ in Türkheim eingekehrt.
Zu dieser Ausfahrt sind auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen. Wegen der begrenzten Bussitzplätze ist für alle Teilnehmer eine telefonische Anmeldung bei Günther Herb unter 0 71 62/​27744 bis spätestens 4. September erforderlich.
 

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