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» Ostalbkreis | Dienstag, 24. August 2010

Das erst im vergangenen Jahr gegründete „Rescue Team Rosenstein“ schnitt bei Wettbewerb in Tirol hervorragend ab

Wettkämpfe auf sportlicher Ebene sind wohl jedem ein Begriff, dass es dies aber auch im Bereich des Feuerwehrwesens gibt, ist vielen nicht bekannt. So ging es im letzten Jahr auch den Feuerwehrlern der VG Rosenstein.

HEUBACH (pm). Durch die Vorbereitungen zu einem Ausbildungswochenende in Sachen Technische Hilfe bei Verkehrsunfällen war man damals auf Wettkämpfe in diesem Bereich gestoßen. Motiviert durch den gelungenen Ablauf des so genannten VU-​Wochenendes im vergangenen Herbst gründeten acht Feuerwehrleute aus Bartholomä, Heubach, Schechingen und Heuchlingen ein so genanntes Technical Rescue Team.
Sie schnupperten im Oktober 2009 einmal Wettkampfluft und besuchten die Weltmeisterschaft für Unfallretter in Frankfurt am Main, um sich das Ganze einmal näher anzusehen. Hier wurden verschiedene Szenarien mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden nachgestellt und dabei war die Hauptaufgabe immer die patientenorientierte und möglichst schonende Rettung in kürzester Zeit.
Erste Teilnahme an einem
internationalen Wettkampf
Viele dieser Szenarien wurden dann in mehreren Übungen von dem Team rund um den Rosenstein nachgestellt und erprobt. Vor Kurzem nahmen sie an ihrem ersten internationalen Wettkampf in Zirl in Tirol teil und belegten gleich einen hervorragenden fünften Platz.
Hinter namhaften Teams wie dem Vizeweltmeister aus Hampshire in Schottland oder der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach, dem amtierenden Deutschen Meister, sowie erfahrenen Teams aus Luxemburg und Sinntal in Hessen mussten sich die acht Newcomer von der Ostalb nicht verstecken.
Die Profis zeigten sich beeindruckt von einer solchen Leistung und gratulierten dem Team zu dieser Leistung. Auch in den Einzelwertungen mussten sich die Teammitglieder der VG Rosenstein nicht verstecken. So erreichte Matthias Schwarz aus Heuchlingen als „Medic“, der für die medizinische Versorgung des Patienten im Fahrzeuginneren zuständig ist, einen hervorragenden vierten Platz.
Überwältigt von diesem überraschenden Ergebnis und hochmotiviert geht es für das Team am kommenden Wochenende nun zur Deutschen Meisterschaft nach Bremen.
Danach ruhen sich die Teammitglieder aber nicht aus, sondern bereiten alles für ein Atemschutznotfalltraining vor, das vom 3. bis zum 5. September in Heubach stattfindet. Hierbei geht es um das richtige Verhalten, wenn im Falle eines Brandes ein Feuerwehrkamerad unter Atemschutz verunglückt.
Mehr als 200 Feuerwehrleute aus beinahe 30 Wehren des Ostalbkreises und der Kreise Heidenheim und Göppingen haben sich zu dieser Großausbildung angemeldet. Interessierte aus der Bevölkerung sind eingeladen, sich diese Ausbildung anzuschauen.
 

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