Waldnachmittag im Rahmen der Durlanger Sommerferienreihe brachte kleine Kunstwerke hervor
Zwischen Baumhaus, Seilbahn, Fußballplatz, Wildbach und Riesenschaukel war für sechs Jungs aus Durlangen zu wenig Zeit, um ein kunstvolles Objekt zu entwerfen – oder doch nicht?
DURLANGEN
(pm). Der Waldnachmittag, ein Projekt der Durlanger Sommerferienreihe, fand im Spraitbacher Wald statt. Bei trockenem Wetter und Spaziergängen mit Gummistiefeln im Dickicht, im Bach und auf dem noch immer leicht überschwemmten Weg, fand sich schönes rindenfreies Holz, das der Vorstellung der Gäste entsprach. Jeder entschied sich für eine eigene Interpretation – frei nach Jan Dibbets „Photographic Corrections“ – ein stummer Dialog mit dem Standpunkt des Betrachters. Die kleinen Durlanger hingegen hatten ganz andere Probleme: alles ohne Strom und Batterien, Verbindungen mit Schnur und Bergsteigerknoten, Raspeln, Schmirgeln und Anmalen mitten im Wald. Nach vier Stunden dann die kleinen, auch ein ganz großes, farbigen oder naturbelassenen Ergebnisse, staunende Eltern und ziemlich waschmaschinenreife Jung-Künstler. Helga Koenig bietet seit drei Jahren Programmpunkte zur Sommerferiengestaltung an. Am Samstag,
28. August, gibt es noch den Kids Club im Prediger, wo der Boden der Laura-Ford-Ausstellungshalle zum Kinderatelier werden wird. Die Rems-Zeitung hat über ein ähnliches Projekt bereits berichtet.
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