Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert wissenschaftliche Projekte der Pädagogischen Hochschule in Gmünd
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert fünf Forschungsprojekte der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd mit rund 500 000 Euro. Norbert Barthle, MdB, informierte sich bei PH-Rektorin Prof. Dr. Astrid Beckmann über die geförderten Forschungsprojekte.
SCHWÄBISCH GMÜND (rz). „Bildung und Forschung sind die Grundlagen, auf denen wir unsere Zukunft aufbauen (…) Unser Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu erhalten und dazu benötigen wir eine neue Kultur der Innovation, die alle gesellschaftlichen Bereiche erfasst.“
So lauten — kurz zusammengefasst — die Ziele und Aufgaben des BMBF. Innovative Forschungsprojekte fördert das Bundesministerium auch an der PH Schwäbisch Gmünd. Norbert Barthle informierte sich an der PH, um Bundesministerin Annette Schavan über die laufenden BMBF-Projekte zu berichten. Mit der Förderung durch das Bundesministerium fließt nicht nur Geld, es werden dadurch an der Pädagogischen Hochschule auch Qualifikationsstellen für Nachwuchswissenschaftler geschaffen. Die durch das BMBF geförderten Forschungsprojekte der PH zeichnen sich durch eine hohe gesellschaftliche Bedeutung aus. Das Hauptziel des Forschungsprojekts unter der Leitung von
Prof. Dr. Annette Worth „Entwicklung motorischer Leistungsfähigkeit und körperlich-sportlicher Aktivität und ihre Wirkung auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (MoMo)“ ist es, die entwicklungsbezogenen sowie die historischen und periodischen Trends der motorischen Leistungsfähigkeit und körperlich-sportlicher Aktivität sowie der ihnen zugrunde liegenden kausalen Einflussfaktoren zu analysieren.
Das Forschungsprojekt von
Prof. Dr. Uwe Faßhauer „Berufspädagoge@Kompetenzerweiterung“ — Verzahnung beruflicher mit hochschulischer Weiterbildung“ zielt auf die Entwicklung und Erprobung einer berufsbegleitenden, berufspädagogischen Qualifizierung und Professionalisierung des Bildungspersonals. Im Fokus steht eine wissenschaftlich fundierte Beschreibung vorhandener und zukünftig geforderter beruflicher Handlungs– und Gestaltungskompetenzen des betrieblichen Bildungspersonals in der beruflichen Bildung.
Bisher gibt es keine umfassende Ausbildung für den professionellen Umgang mit den besonderen Problemen von Erwachsenen, die Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten haben. Hier setzt das PH-Forschungsprojekt unter Leitung von
Prof. Dr. Erika Brinkmann an: „Dialogische Förderdiagnostik als Teil didaktischer Kompetenz in der Alphabetisierung von Erwachsenen: Entwicklung von diagnostischen Konzepten und Verfahren sowie eines Moduls für die Aus-, Fort– und Weiterbildung von Kursleiter/-innen“.
Im August läuft an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd ein weiteres vom Bundesministerium gefördertes Projekt an: „Healthy eating among socially deprived adolescents (HESDA)“. Ziel dieses Forschungsprojektes wird sein, nachweislich ungünstige Ernährungs– bzw. Essverhalten von sozial benachteiligten Jugendlichen zu erklären und darauf aufbauend Ansätze und Strategien zur Förderung gesunder Ernährungsgewohnheiten zu entwickeln und vergleichend zu evaluieren. Projektleiterin ist Juniorprofessorin
Dr. Birte Dohnke.
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