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» Schwäbisch Gmünd | Dienstag, 03. August 2010

Schwäbisch Gmünd wird Modellgemeinde für E-​Mobilität /​Gestern Besprechung im Rathaus

Elektromobilität wird, davon kann man sicher ausgehen, zum Thema der nächsten Jahrzehnte. Das hat auch die Stadt Schwäbisch Gmünd erkannt und entwickelt als Modellgemeinde Perspektiven für diesen Sektor. Von Manfred Laduch

SCHWÄBISCH GMÜND. Verantwortliche aus diesem Bereich trafen sich gestern früh zu einer Besprechung im Rathaus. „Wir kommen mit diesem Thema gerade zur richtigen Zeit“, erklärte Finanz-​Staatssekretär Stefan Scheffold. E-​Mobilität stehe immer stärker im Fokus, man müsse Chancen ergreifen und Duftmarken setzen. Der Oberbürgermeister habe frühzeitig Interesse signalisiert.
Unter anderem wirke sich diese völlig neue Welt auch auf den Ausbildungsbereich aus. Hier seien Schwäbisch Gmünd, Ludwigsburg und eine badische Kommune als Musterstandorte vorgesehen.
Franz Loogen, Geschäftsführer der vom Land gegründeten Firma „e-​mobil BW“, ergänzte, dass man Elektromobilität sichtbar machen und frühzeitig in einer nachhaltigen Stadtentwicklung verankern müsse. Dafür müsse die gesamte Wertschöpfungskette der E-​Mobilität in den Blick genommen werden.
Zur Gruppe gehört auch Dr. Peter Heuser. Der Geschäftsführer des Gmünder Ingenieurs-​Dienstleisters Ricardo war bereits Teilnehmer des Forums der Bundesregierung zur E-​Mobilität. Sein Mitarbeiter Bodo Röhs stellte in einer Präsentation einige Handlungsfelder vor. So zum Beispiel die Integration von Elektrofahrzeugen in die kommunale Flotte, das Angebot von Car-​Sharing mit E-​Mobilen oder Sonderrechte im Straßenverkehr.
Franz Loogen griff ebenso wie Röhs nochmals das Thema Ausbildung auf. Ein heutiger Kfz-​Mechaniker oder –Mechatroniker dürfe an die hohen Spannungen, die in E-​Mobilen herrschen, gar nicht ran. Das sei ein wichtiges Thema für Weiterbildung, um das sich etwa die Technische Akademie kümmern könne. Deren Aufsichtsrat, so OB Richard Arnold, sei sich einig, dass dies die Richtung der Zukunft darstelle.
 

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