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» Sport | Mittwoch, 04. August 2010

Sportkreis Ostalb: Organisatoren Manfred Pawlita und Heinz Engel ziehen ein begeistertes Fazit der Italienreise

(pm). Die zwei Macher der Ravenna-​Tournee im Gespräch. Sportkreisvorsitzender Manfred Pawlita und sein Stellvertreter Heinz Engel hatten vor Ort die Gesamtleitung inne und ziehen ein durchweg positives Fazit der Reise. Warum eine Ravenna-​Tournee?

Manfred Pawlita: In erster Linie geht es uns um die Aktiven aus unseren Sportvereinen. Dieses Mal um die sieben– bis 29-​jährigen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Mit dieser Tournee wird ihre eh schon vorhandene Begeisterung für den Sport gesteigert. Und wir leisten einen tollen Beitrag zum Frieden und zur Zusammenarbeit in Europa und für die Partnerschaft des Ostalbkreises mit der italienischen Provinz Ravenna.
Heinz Engel: Darüber hinaus zeigen wir, welch wertvolle und tolle Qualität in der Jugendarbeit in unseren Sportvereinen geleistet wird. Alle Gruppen haben herausragende Spitzenleistungen gezeigt und zu Recht sehr, sehr viel Applaus erhalten. In Italien kann man sich gar nicht vorstellen, dass diese Tournee ehrenamtlich „gestemmt“ wird.
Nach einer perfekten Inszenierung der ersten Tournee 2006 war die Tournee 2010 die zweite, wie lief’s denn?
Heinz Engel: Sehr gut! Wir waren auf alles vorbereitet. Die eineinhalbjährige Planung und Organisation haben sich gelohnt. Die Idee ist klasse und das Konzept von Manfred Pawlita greift. Alle Teilnehmer haben uns für die tolle Vorbereitung gelobt und waren sehr, sehr zufrieden. Es gab keinerlei Probleme in der Disziplin, keine ausufernden Partys oder ein extremes „über die Stränge schlagen“. Die Krankheitsfälle hielten sich in Grenzen.
Manfred Pawlita: Mit unserem kurzweiligen, abwechslungsreichen Programm auf hohem Niveau haben wir bei allen fünf Sportkreisgalas (eine davon auf dem Parco Vacanze Rivaverde; Anmerkung der Red.) total begeistert. Kontakte zu italienischen Gruppen wurden geknüpft. Schau mr mal. Über 200 Menschen aus neun Vereinen unter einen Hut zu bringen ist nicht leicht. Gemeinsam mit den Vereinsverantwortlichen ist dies uns jedoch sehr gut und effizient gelungen. Unser Team hat harmonisch und klasse funktioniert. Die italienischen Gastgeber haben uns mit großem Lob geradezu überschüttet. Die gigantisch viele Arbeit in der Vorbereitung und Umsetzung, so manche stressige Situation in Kauf nehmen zu müssen – das alles hat sich wieder gelohnt.
Wie geht’s weiter?
Manfred Pawlita: Wir wurden spontan nach Cervia und Cesenatico eingeladen und sollen sobald als möglich wieder kommen. Es wird sicher eine weitere Auflage geben. Zunächst wollen wir aber für die Eltern, Freunde und alle Interessierte irgendwo im Ostalbkreis bei einem der neun Vereine Ravenna-​Revival feiern. Und warum sollte diese fantastische Show nicht auf eine kleine Ostalbkreis-​Tournee gehen? Wir denken da an mittelgroße Gemeinden!
Heinz Engel: Diese Idee ist schon konzeptionell angedacht und der Sportkreis wird bald auf ein paar Kommunen zugehen und ihnen ein wohl durchdachtes Angebot unterbreiten. Wir sind auf deren Reaktion gespannt.
Landrat Klaus Pavel war ja mit elf seiner Kollegen im Rahmen einer Reise vor Ort. Was meinte er denn? Und wie war die Zusammenarbeit mit den italienischen Verantwortlichen vor Ort? Wie war die italienische Berichterstattung?
Manfred Pawlita: Es ist wirklich eine absolute Qualität in diesem Programm. Klaus Pavel war total fasziniert. Sein Originalton: „Klasse Botschafter des Ostalbkreises. Die Qualität ist kaum noch zu überbieten. Meine Kollegen waren fasziniert. Wir haben da als Ostalbkreis ein Alleinstellungsmerkmal.“ Und ausnahmslos alle italienischen Verantwortlichen waren hingerissen von unserer Show: Provinz-​Präsident Giangrandi und die kommunalen Repräsentanten – Bürgermeister und Dezernenten – ebenso wie die beteiligten Mitarbeiter aus den Kommunalverwaltungen und die Verantwortlichen unserer Heimstadt – des „Parco Vacanze Rivaverde“. Wir haben dauernd ein Wort gehört: Bravissimo! Die Zusammenarbeit hat hervorragend funktioniert. Wir haben gemeinsam auf alle Änderungen flexibel und zielorientiert reagieren können.
Heinz Engel: In der Provinz Ravenna und darüber hinaus haben wir sehr viel Aufmerksamkeit auf uns gezogen. Die lokalen Printmedien berichteten sehr positiv. Alle Marktplätze waren überfüllt. Es ist schon etwas besonderes, wenn das italienische ARD, der Sender RAI 1, in Cesenatico gefilmt und berichtet hat und Tele UNO – ein Regionalsender in der Emiglia Romagna – in Faenza Interviews mit uns macht und einen langen Bericht über die Sportkreis-​Gala sendet. Mehr geht absolut nicht.
 

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