Gelungenes Gemeindefest auf dem Dorfplatz von Hussenhofen
Die kleine Johanneskirche in Hussenhofen – nicht zu verwechseln mit der romanischen Johanniskirche in Schwäbisch Gmünd – feiert jährlich ihr Gemeindefest. Diesmal versammelten sich Gemeindeglieder mit Freunden, Nachbarn und weiteren Gästen wieder auf dem Dorfplatz von Hussenhofen.
GMÜND-HUSSENHOFEN
(pm). Die Freiwillige Feuerwehr ermöglichte Anschlüsse von Strom, Wasser, Abwasser und den Gebrauch der Sanitäranlagen. So konnten das kleine Festzelt mit Verstärkeranlage, Pavillons mit Grill, Kaffeemaschinen und Kühlboxen, der Getränkewagen und das Geschirrmobil professionell betrieben werden. Die umsichtigen Vorbereitungen von Kornelia Wacker zusammen mit dem Kirchengemeinderat und weiteren erfahrenen Mitarbeitern sorgten für einen überaus erfolgreichen Verlauf.
Im Programm verband sich Bewährtes mit Neuem. Feierlich eröffnete wieder ein Gottesdienst das Fest. Die neuen Konfirmanden stellten sich dabei mit eigenen Beiträgen vor, musikalisch begleitet von der Jugendband „JokerzZz“ mit Laura Wamsler (Flöte). In ihrer Predigt machte Frau Vikarin Caroline Bender Mut, christliches Verhalten als heilsames „Salz“ und hilfreiches „Licht“ (Mt
5,
13 –
16) zu verstehen und zu wagen. Mit Bibel und Segen wurden die Konfirmanden in ihren Vorbereitungen auf die Konfirmation
2011 bestärkt.
Zur Mittagszeit setzte der anspruchsvolle Chor „conTakt“ mit modernen geistlichen Liedern besinnliche und bewegende Akzente. Daran schloss sich ein weiterer, traditionelle Höhepunkt an: Die Darbietungen von Kindern des Johanneskindergartens Herlikofen. Die Spiele der „Frösche“ und dann der „Fische“ gaben einen Eindruck davon, wie die Erzieherinnen den Kindern Gefühl und Geschick für das Verhalten miteinander nahebringen. Wer wollte, konnte nach diesem Auftritt selbst Papierfrösche basteln oder Steine bunt bemalen. Dazu boten die Dorfwiese mit ihren Spielgeräten den Kindern weitere Anregungen — ein wunderbares Fest also auch für die Kleinen.
Kaffee und Kuchen, gespendet und bereitgestellt von Eltern aus dem Johannes-kindergarten, schafften schließlich eine gemütliche Stimmung zu vielfältigen Gesprächen miteinander. Und als diese Vorräte von den vielen aufgebraucht waren, gab es zum Ausklang noch eine kleine Vesper. Die Begleitmusik dazu von Klaus Ranzinger, diesmal mit Partnerin sogar im Duett, gab der Kaffee– und Vesperzeit wieder eine entsprechend gefühlvolle Atmosphäre.
Was Besucher kaum ahnen, sind die notwendigen Kräfte und Mühen beim Auf– und Abbau der Einrichtungen und Gerätschaften, beim Vorrichten der Speisen und Getränke, nicht zu vergessen die Tapferen am Geschirrmobil. Am Ende gab es viele dankbare Blicke zum Himmel, der zwischen den Regentagen an diesem einen Tag günstiges Wetter gönnte. Feierlaune ist eine zauberhafte Blüte, die halt eine starke Pflanze von Einsatzbereitschaft und Kraftanstrengung braucht. Damit einzelne da nicht überfordert werden, braucht es weitere Verstärkung, stellt Pfarrer Friedrich Wallbrecht fest.
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