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» Ostalbkreis | Freitag, 06. August 2010

Kreisjugendring bietet in der Zimmerbergmühle wieder Ferienspaß ohne Fernseher und ohne Computer

Nun pulsiert wieder das Leben in der Zimmerbergmühle im romantischen Bühlertal bei Abtsgmünd. 206 Kinder im Alter zwischen acht und 13 Jahren verbringen gemeinsam mit 29 ehrenamtlichen Betreuern dort ihre Ferien. Von Wolfgang Fath

OSTALBKREIS. In den nächsten drei Wochen werden die Zeltstadtbewohner an der Bühler wieder viele Erlebnisse haben, die ihnen Fernsehgerät und Computer nicht bieten können. Dafür sorgen die Lagerleiter des ersten Lager-​Abschnitte, Jochen Wörner und Joachim Schwager, mit ihrem Betreuerteam garantiert.
Egal ob die Kids morgen im Wald sind, nachmittags sich in Arbeitsgemeinschaften beschäftigen oder sportliche Turniere veranstalten, es wird ihnen nie langweilig sein. Wenn sie dann nach dem gemeinsamen Singen am Lagerfeuer oder nach einer spannenden Nachtwanderung sich müde in die rund 24 großen weißen Zelte verkriechen, herrscht wieder für einige Stunden Stille.
„Mitten drin, statt nur dabei“ heißt das Motto des diesjährigen 62. Zeltlagers des Kreisjugendringes. Jeder soll mitmachen können und sich in die Zeltgemeinschaft einbringen, sei es beim Zelt– und Lagerdienst, aber auch bei den gemeinsamen Spielen und Wettbewerben.
Um 7.45 Uhr ertönt der Ruf „Nachtruhe beendet“ durch den Lagerleiter. Nach dem Frühstück um 8.30 Uhr räumen die Kinder ihre Zelte auf, danach beginnt das abwechslungsreich gestaltete Tagesprogramm. Im Morgenkreis, den die Kinder mitgestalten werden die letzten Müden aufgeweckt und Aktivitäten des Tages vorgestellt.
Der einstündigen Mittagspause folgt eine Ruhestunde , danach geht es bis zum Abendessen um 18.30 Uhr mit Kreativität, Sport, Spiel und Spaß weiter. Das gemeinsame Singen beim Abendkreis um das Lagerfeuer beendet eine für alle erlebnisreichen Ferientag in der Zeltstadt und in der Natur, den die Lagerleiter Jochen und Joachim mit dem traditionellen Ruf „Nachtruhe, schlaft gut“ um 22 Uhr beenden.
Jeden Tag hat ein bestimmtes Zelt Lagerdienst. Am Sonntag waren Robin (12) und Philipp (11) an der Reihe. Beide sind schon erfahrene Zeltlagerhasen und nehmen ihre Arbeit sehr genau.
Während die andern unterwegs sind, sammeln sie den Müll auf, bereiten das abendliche Lagerfeuer vor und haben als spannendsten Job dann noch die Nachtwache. Nebenbei führen sie noch die Ausgabeliste für Sportgerät wie Tischtennisschläger oder Bälle. Franziska (10) ist das erste Mal dabei. Sie sei sehr schnell in ihrer Zeltgruppe aufgenommen worden und es gefällt ihr sehr gut. Sie wir auf jeden Fall im nächsten Jahr wiederkommen, sagt sie.
Das Schönste sei, das man neue Freunde oder neue Freundinnen kennenlerne. Etwas zwei Drittel der Kinder seinen Wiederholer sagt Lagerleiter Jochen Wörner, ein Drittel sei das erste Mal dabei. Auch die meisten der ehrenamtlichen Betreuer sind „alte Hasen“. So würde dieses Jahr Michael Ziegler seinen 15. Lageraufenthalt als Betreuer feiern und Susanne Schwager kommt sogar auf die stolze Zahl von 20 Zeltlageraufenthalten, betont Jochen Wörner.
Trotz der Spuren, die eine Schlammschlacht hinterlassen hat ist er noch sehr guter Laune am Sonntagvormittag. Gerade ist er von einer Bachwanderung mit einigen der Kinder zurückgekommen.
Jedes Zelt mit acht bis 9 Kindern repräsentiert eine Nation und zum Höhepunkt des Zeltlagers gehört der Nationen-​Cup in der Bühlertal-​Arena der schon am ersten Wochenende beginnt.
Im Rahmen von Geschicklichkeitsspielen wird der Cup-​Sieger ermittelt. Im Mittelpunkt der Wettbewerbe steht natürlich in erster Linie das Teamwork.

Der erste Abschnitt geht vom 30. Juli bis zum 15. August am Montag, 16. August beginnt der zweite Abschnitt, bei welchem noch einige Plätze frei sind.
 

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