Bildungspartnerschaft zwischen Stadt und Schiller-Realschule
Anhand praktischer Bildungsprojekte den Schülern die Vielfalt der Berufswelt näherbringen – das ist das Ziel der Bildungspartnerschaften, die seit geraumer Zeit zwischen Schulen und Firmen geschlossen werden. Auch die Stadt Gmünd ist mit im Boot.
SCHWÄBISCH GMÜND
(nb). Vier Bildungspartnerschaften hat die Stadtverwaltung mit Haupt– und Werkrealschulen bisher geschlossen. Gestern nun wurde die erste Bildungspartnerschaft mit einer Realschule unterzeichnet – der Schiller-Realschule. Die Stadt Gmünd sei für viele Realschüler ein wichtiger Ausbilder, erklärt Karin Schüttler, Leiterin des Schul– und Sportamts. Neben kaufmännischen Berufen bieten sich auch für technisch Begabte jede Menge Möglichkeiten. Im Rahmen eines Praktikums sollen die Schüler frühzeitig Einblick in die verschiedenen Berufsfelder bekommen. Zwar habe es bisher auch schon diese Möglichkeit gegeben, erklärt Schüttler. Durch die nun unterzeichnete Bildungspartnerschaft bestehe nun aber eine stärkere Verpflichtung. „Herr Offenhäuser macht die Schule fit für’s neue Schuljahr“, lobt Schulbürgermeister
Dr. Joachim Bläse das Engagement des Schulleiters der Schiller-Realschule. Klaus Offenhäuser freut sich über die nunmehr dritte Bildungspartnerschaft, die seine Schule unterzeichnet hat. Die Stadt mit ihren insgesamt
900 Beschäftigten spiele in Sachen Ausbildung eine ganz wichtige Rolle. Neben den Praktika ist auch angedacht, die Neuntklässler ins Rathaus einzuladen, wo ihnen beispielsweise gezeigt wird, wo und wie Gemeinderatssitzungen ablaufen. Auch sollen Vertreter der Stadt in die Schule kommen und dort mit den Schülern über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten sprechen. Die Bildungspartnerschaft mit der Stadt Gmünd wurde allen Gmünder Schulen angeboten, erklärt Schüttler, die sich über die bisherige Resonanz freut.
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