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» Ostalbkreis | Freitag, 03. September 2010

Schechingen, Gschwend und Ruppertshofen stehen ganz oben auf der Erschließungsliste

Start frei fürs schnelle Internet auf dem Land: Als einen der ersten von mehreren hundert bundesweiten Standorten erschließt Vodafone Deutschland Schechingen, Gschwend und Ruppertshofen mit der neuen, leistungsstarken LTE-​Mobilfunktechnologie.

OSTALBKREIS (pm). Ab Dezember dieses Jahres sollen dort mehrere tausend Haushalte in Windeseile durchs World Wide Web surfen können. Mit der Bereitstellung der neuen Technologie leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer hochmodernen Kommunikationsinfrastruktur sowie zur Stärkung der Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit von Schechingen, Gschwend und Ruppertshofen und deren Umgebung“, sagt Karl-​Heinz Korb, Vodafone-​Regionalleiter Südwest. Vodafone Deutschland hat bei der Frequenzauktion der Bundesnetzagentur Ende Mai in großem Umfang neue Funkfrequenzen ersteigert, um das schnelle Internet zu realisieren. Das Unternehmen investierte insgesamt 1,43 Milliarden Euro in die Ersteigerung.
Vom flächendeckenden, lückenlosen Internet profitieren vor allem die Menschen im bislang unterversorgten ländlichen Raum. „Wir starten durch, damit Internet überall und für alle Wirklichkeit wird“, sagt Karl-​Heinz Korb. „Ziel ist es, Land und Stadt in gleicher Qualität zu versorgen.“ Das sei ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität der Menschen vor Ort. Der heimischen Wirtschaft biete das Turbo-​Internet zudem die Möglichkeit, Arbeitsprozesse zu optimieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen.
Schon Ende September wird auch in Schechingen, Gschwend und Ruppertshofen mit dem Ausbau des neuen Mobilfunknetzes begonnen. Von diesen Standorten aus können auch zahlreiche Nachbargemeinden mit LTE versorgt werden. Nach der Erschließung von zunächst mehreren hundert Standorten werden bis Ende März des kommenden Jahres bundesweit insgesamt 1 500 mit der neuen Breitbandtechnologie ausgestattet sein.
Die Long Term Evolution-​Technik (LTE) ermöglicht je nach Standort Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/​s. Das ist ein Vielfaches der bislang erreichten Leistung. „Fürs Kaffeeholen während des Aufbaus einer Internetseite bleibt nun keine Zeit mehr“, so Vodafone-​Regionalleiter Karl-​Heinz Korb.
Ohne großen Aufwand werden die Vodafone-​Techniker in den kommenden Wochen die Sendeanlagen umrüsten. Für den Anschluss an das moderne Mobilfunknetz müssen lediglich einige Antennen ausgetauscht werden. „Die Veränderungen sind für den Laien kaum zu erkennen“, erklärt Karl-​Heinz Korb. Da die Breitbandverbindung drahtlos hergestellt wird, erübrigen sich aufwändige, zeitintensive und teure Erdarbeiten zur Kabelverlegung. Auch der komplizierte Zugang über das Kupferkabel bis zum Haus, die so genannte letzte Meile, entfällt. „Das mobile Internet ist ebenso schnell, sicher und leistungsstark wie ein Festnetzanschluss“, versichert Korb. Durch seinen geringen Energiebedarf arbeite es zudem äußerst umweltschonend. Nach Einschätzung von Vodafone werden die Geräte für den Empfang der neuen Funksignale bis Dezember im Handel verfügbar sein.
Um Kunden und Interessierte frühzeitig über die neue Mobilfunkgeneration zu informieren, hat Vodafone eine Webseite mit Themen rund um LTE gestartet. Unter www​.voda​fone​.de/​t​u​r​b​o​-​i​n​t​ernet und über die Hotline 08 001 07 00 74 finden Kunden Wissenswertes zur Technik und deren Vorteile sowie Antworten auf die häufigsten Fragen. Außerdem können sich Interessierte vormerken lassen, um automatisch Informationen zum Ausbau in ihrer Region zu erhalten.
 

Kommentare

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  1. LTE wenig Leistung, hoher Preis
    LTE ist für den Verbraucher deutlich teurer als eine normale DSL Leitung. Hinzu kommt noch dass das Datenvolumen über LTE begrenzt ist. für 40 Euro bekommt man z.B. ein 7,2 Mbit LTE Anbindung mit einem monatlichen Volumen von 10 GB! Danach wird die Geschwindigkeit auf 384 kbit gedrosselt. Zum Vergleich: Eine normale DSL 16 Mbit Leitung kostet gerade mal 25 Euro ohne Begrenzung des Volumens. In meinen Augen werden hier die Bürger in ländlichen Gegenden regelrecht gemolken.
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