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» Schwäbisch Gmünd | Samstag, 15. Oktober 2011

Knapp 400 junge Leute bei der Berufs– und Ausbildungsmesse im PG

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Auf dem schwierigen Weg der Berufsorientierung erhielten Schülerinnen und Schüler gestern im Parler-​Gymnasium Einblicke in die Ausbildungsmöglichkeiten des MINT–Bereichs – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, Berufe also, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Ziel aller Beteiligten war es, generell mehr junge Menschen für diesen Bereich zu interessieren.

Eine Stadt wie Schwäbisch Gmünd braucht die Ingenieurberufe, um zukunftsfähig zu sein: Unter anderem Bürgermeister Dr. Joachim Bläse kam gestern ins Gespräch mit den jungen Leuten, um deutlich zu machen, wie wichtig ihm dieses Thema ist; ganz bewusst setze die Stadt ja auch auf das EU–Leuchtturmprojekt (EULE) am Güterbahnhof. Berufliche Bildung und die Studienwahl seien von größter Bedeutung für einen Lebenslauf, so Bläse; es könne nicht angehen, dass noch im letzten Schuljahr gerade mal 20 Prozent der Gymnasiasten wüssten, was sie nach der Schule machen wollten. Die Messe war gleichzeitig Auftakt der Schüler-​Ingenieur-​Akademie, bei der Schülerinnen und Schüler ein Jahr lang die Möglichkeit haben, Firmen aus dem technischen/​naturwissenschaftlichen Bereich kennenzulernen. Zur Messe waren die 10. und 11. Klassen des PG, Hans-​Baldung-​Gymnasiums, Scheffold-​Gymnasiums und des Heubacher Rosenstein-​Gymnasiums eingeladen; jedes Jahr ist eine andere Schule Gastgeber. Die Firmen Fein, Weleda, ZF Lenksysteme, Renz, EMAG, Ricardo, Photonics BW und J&M Analytik beteiligten sich. Bernd Foltin von der Bildungseinrichtung BBQ machte ebenso wie Schulleiter Olav Stumme Lust auf Technik. Vor allem aber waren es die jungen Leute, die überzeugten. Fein-​Azubi Stefanie Schuler (links) schwärmte vom Mechatronik-​Beruf und auch EMAG-​Auszubildender Christian Haase (Mitte) ließ keinen Zweifel daran, wie gern er dabei ist. ZFLS–Ausbildungschef Erich Rathgeb (rechts) gab bekannt, dass er für 2012 noch angehende Elektroniker, Mechatroniker und Informatiker sucht. Fotos: bt
 

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