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Lokalnachrichten

» Sport | Donnerstag, 06. Oktober 2011

Jürgen Wieser ist einmal mehr der Favorit

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Am Ende der postalischen Anmeldung zum Sparkassen Alb Marathon 2011 – die Online-​Anmeldung ist bis 12. Oktober offen – haben bisher 500 Läufer und Läuferinnen über die verschiedenen Streckenlängen von 1,8 bis 50 km gemeldet. Davon nehmen 270 am 50-​km-​Lauf teil, 110 haben für den 25-​km-​Lauf gemeldet, während der Rest sich auf die anderen Streckenlängen verteilt.

(pm). Was die „Überflieger“ in läuferischer Hinsicht angeht, so haben – wie in den Vorjahren – bisher noch bei weitem nicht alle Favoriten, deren Start erhofft wird, gemeldet. Auch der Start anderer „Überflieger“ ist noch fraglich: Wieder wird der Filmautoren Club Gamundia Schwäbisch Gmünd – ein Gmünder Amateur Filmclub, der aber professionellen Ansprüchen genügt – eine etwa 45-​minütige DVD des Alb Marathons erstellen, die im Laufe der Veranstaltung bestellt werden kann. Derzeit prüft der Filmclub, ob mithilfe einer Kamera an Bord eines Segelfliegers Luftaufnahmen vom Lauf gemacht werden können. Dies war bereits im Vorjahr für den Jubiläumslauf 2010 geplant gewesen, scheiterte dann aber am schlechten Wetter.
Ein kurzer Überblick über die Favoriten auf den einzelnen Strecken:
50 km, Herren: Frisch gemeldet über die diese Strecke hat Jürgen Wieser, der auch dieses Jahr Hauptfavorit ist. Mit seinem Sieg bei den Lauterner Landschaftsläufen hat er Anfang September ein überzeugendes Zeichen gesetzt. Er sollte besser nicht zum alten Eisen gerechnet werden. Vom Zweitplatzierten des Vorjahrs, Richard Schumacher (AST Süßen), ist noch nicht bekannt, ob er in Schwäbisch Gmünd oder Frankfurt antreten wird. Zwar hat der Vorjahressieger des Europacups im Ultramarathon und Sieger des Rennsteiglaufs 2010, Christian Stork, ebenfalls noch nicht gemeldet, sein Antreten ist aber wahrscheinlich, weil er diesen Lauf benötigt, um den Europacup zu verteidigen. Diese beiden Athleten haben auf jeden Fall das Zeug, Wieser zumindest Paroli zu bieten. Auch Bostjan Potocnik, Zweitplatzierter der 75 km von Celje und derzeit Bestplatzierter im Europacup, dürfte noch in diese Kategorie gehören. Andere Europacup-​Läufer, wie Ralf Schmäding, Danny Thewes oder Daniel Beha sowie Ulrich Grallath, dürften Chancen auf einen Podestplatz haben, für einen Sieg müssten sie jedoch über sich hinauswachsen.
50 km, Damen: Bei den Damen ist über 50 km nach einjähriger Pause wieder Branca Hajek gemeldet. Branca hatte 2009 den Alb Marathon in einer Zeit unter vier Stunden überlegen gewonnen. 2010 war sie wegen der kurz darauf stattfindenden Europa– und Weltmeisterschaft über 100 km nicht dabei. Dort belegte sie im Einzelwettkampf Platz sieben beziehungsweise zwölf. Die weiteren ambitionierten Starterinnen werden es schwer haben, hier etwas entgegenzusetzen. Zu nennen sind hier in erster Linie Marion Braun als Europacupsiegerin 2010 und Zweitplatzierte beim Alb Marathon 2010 in 4:32 Stunden. Mit Jahrgang 1957 kann sie selbst Jürgen Wieser als Vorbild dienen. Sie zählt noch lange nicht zum alten Eisen und kann jüngere Läufer zumindest ärgern. Wobei dies im Frauenlauf zugegebenermaßen leichter ist als bei den Herren. Am Start sind auch Carmen Hildebrand (2002 und 2007 Dritte des Alb Marathons, 2011 gute Platzierungen beim Defi de Val de Travers und diversen Etappenläufen) und die Zweitplatzierte des Allgäu Panoramalaufs 2011 sowie Siegerin der Ulmer Laufnacht, Silke Konold, die aussichtsreiche Kandidatinnen für die Podestplätze sind. Vorne mitmischen kann auch die Vorjahresvierte, Ildiko Vermescher aus Ungarn, die ihr Kommen ebenfalls angekündigt hat.
25 km, Herren: Obwohl das Gros der Läufer, die letztendlich auf die Strecke des Rechberglaufs gehen werden, noch gar nicht gemeldet hat, liegen auch hier bereits einige Hüte im Ring. Zu nennen ist zum einen Hauke Dutschak (Sieger 2008, Zweitplatzierter 2010), zum anderen tritt Ferdinand Ziegler an (Siebtplatzierter des Dortmunder Rhein-​Ruhr-​Marathons in 2:42 Stunden) sowie Sven Jacobsen, Sieger des Ottenbacher Silvesterlaufs. Diese beiden werden von Jürgen Wieser trainiert, gehören zu seinem „Kaiserteam“ und haben Ambitionen, einen Platz auf dem Podest einzunehmen. Ob der Sieger von 2009 und 2010, Bruno Schumi, wieder am Start sein wird ist derzeit unbekannt.
25 km, Damen: Bei den Damen ist die Vorjahreszweite, Jutta Bidermann von der LSG Aalen, wieder gemeldet. Andere Favoritinnen sind nicht erkennbar.
10 km und andere Distanzen: Auch über die zehn Kilometer lange Strecke gehen viele Meldungen normalerweise erst einige Tage vor dem Rennen ein. Definitiv möchte Lokalmatador Johannes Großkopf aus Schwäbisch Gmünd auch dieses Jahr für diesen Lauf melden, den er bereits von 2008 bis 2010 gewonnen hat. Es bleibt abzuwarten, ob ihm dann zum vierten Mal in Folge ein Streckenrekord gelingt. Monika Schneider, KSK Ostalb, wird bei den Damen versuchen wieder unter die besten drei Läuferinnen zu kommen. Helmut Wimmer (TSV Westhausen), seit Jahren beim Nordic-​Walking in der Spitzenklasse, will wieder bester Powerwalker über 25 km werden.
 

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Am Ende der postalischen Anmeldung zum Sparkassen Alb Marathon 2011 – die Online-​Anmeldung ist bis 12. Oktober offen – haben bisher 500 Läufer und Läuferinnen über die verschiedenen Streckenlängen von 1,8 bis 50 km gemeldet. Davon nehmen 270 am 50-​km-​Lauf teil, 110 haben für den 25-​km-​Lauf gemeldet, während der Rest sich auf die anderen Streckenlängen verteilt.

(pm). Was die „Überflieger“ in läuferischer Hinsicht angeht, so haben – wie in den Vorjahren – bisher noch bei weitem nicht alle Favoriten, deren Start erhofft wird, gemeldet. Auch der Start anderer „Überflieger“ ist noch fraglich: Wieder wird der Filmautoren Club Gamundia Schwäbisch Gmünd – ein Gmünder Amateur Filmclub, der aber professionellen Ansprüchen genügt – eine etwa 45-​minütige DVD des Alb Marathons erstellen, die im Laufe der Veranstaltung bestellt werden kann. Derzeit prüft der Filmclub, ob mithilfe einer Kamera an Bord eines Segelfliegers Luftaufnahmen vom Lauf gemacht werden können. Dies war bereits im Vorjahr für den Jubiläumslauf 2010 geplant gewesen, scheiterte dann aber am schlechten Wetter.
Ein kurzer Überblick über die Favoriten auf den einzelnen Strecken:
50 km, Herren: Frisch gemeldet über die diese Strecke hat Jürgen Wieser, der auch dieses Jahr Hauptfavorit ist. Mit seinem Sieg bei den Lauterner Landschaftsläufen hat er Anfang September ein überzeugendes Zeichen gesetzt. Er sollte besser nicht zum alten Eisen gerechnet werden. Vom Zweitplatzierten des Vorjahrs, Richard Schumacher (AST Süßen), ist noch nicht bekannt, ob er in Schwäbisch Gmünd oder Frankfurt antreten wird. Zwar hat der Vorjahressieger des Europacups im Ultramarathon und Sieger des Rennsteiglaufs 2010, Christian Stork, ebenfalls noch nicht gemeldet, sein Antreten ist aber wahrscheinlich, weil er diesen Lauf benötigt, um den Europacup zu verteidigen. Diese beiden Athleten haben auf jeden Fall das Zeug, Wieser zumindest Paroli zu bieten. Auch Bostjan Potocnik, Zweitplatzierter der 75 km von Celje und derzeit Bestplatzierter im Europacup, dürfte noch in diese Kategorie gehören. Andere Europacup-​Läufer, wie Ralf Schmäding, Danny Thewes oder Daniel Beha sowie Ulrich Grallath, dürften Chancen auf einen Podestplatz haben, für einen Sieg müssten sie jedoch über sich hinauswachsen.
50 km, Damen: Bei den Damen ist über 50 km nach einjähriger Pause wieder Branca Hajek gemeldet. Branca hatte 2009 den Alb Marathon in einer Zeit unter vier Stunden überlegen gewonnen. 2010 war sie wegen der kurz darauf stattfindenden Europa– und Weltmeisterschaft über 100 km nicht dabei. Dort belegte sie im Einzelwettkampf Platz sieben beziehungsweise zwölf. Die weiteren ambitionierten Starterinnen werden es schwer haben, hier etwas entgegenzusetzen. Zu nennen sind hier in erster Linie Marion Braun als Europacupsiegerin 2010 und Zweitplatzierte beim Alb Marathon 2010 in 4:32 Stunden. Mit Jahrgang 1957 kann sie selbst Jürgen Wieser als Vorbild dienen. Sie zählt noch lange nicht zum alten Eisen und kann jüngere Läufer zumindest ärgern. Wobei dies im Frauenlauf zugegebenermaßen leichter ist als bei den Herren. Am Start sind auch Carmen Hildebrand (2002 und 2007 Dritte des Alb Marathons, 2011 gute Platzierungen beim Defi de Val de Travers und diversen Etappenläufen) und die Zweitplatzierte des Allgäu Panoramalaufs 2011 sowie Siegerin der Ulmer Laufnacht, Silke Konold, die aussichtsreiche Kandidatinnen für die Podestplätze sind. Vorne mitmischen kann auch die Vorjahresvierte, Ildiko Vermescher aus Ungarn, die ihr Kommen ebenfalls angekündigt hat.
25 km, Herren: Obwohl das Gros der Läufer, die letztendlich auf die Strecke des Rechberglaufs gehen werden, noch gar nicht gemeldet hat, liegen auch hier bereits einige Hüte im Ring. Zu nennen ist zum einen Hauke Dutschak (Sieger 2008, Zweitplatzierter 2010), zum anderen tritt Ferdinand Ziegler an (Siebtplatzierter des Dortmunder Rhein-​Ruhr-​Marathons in 2:42 Stunden) sowie Sven Jacobsen, Sieger des Ottenbacher Silvesterlaufs. Diese beiden werden von Jürgen Wieser trainiert, gehören zu seinem „Kaiserteam“ und haben Ambitionen, einen Platz auf dem Podest einzunehmen. Ob der Sieger von 2009 und 2010, Bruno Schumi, wieder am Start sein wird ist derzeit unbekannt.
25 km, Damen: Bei den Damen ist die Vorjahreszweite, Jutta Bidermann von der LSG Aalen, wieder gemeldet. Andere Favoritinnen sind nicht erkennbar.
10 km und andere Distanzen: Auch über die zehn Kilometer lange Strecke gehen viele Meldungen normalerweise erst einige Tage vor dem Rennen ein. Definitiv möchte Lokalmatador Johannes Großkopf aus Schwäbisch Gmünd auch dieses Jahr für diesen Lauf melden, den er bereits von 2008 bis 2010 gewonnen hat. Es bleibt abzuwarten, ob ihm dann zum vierten Mal in Folge ein Streckenrekord gelingt. Monika Schneider, KSK Ostalb, wird bei den Damen versuchen wieder unter die besten drei Läuferinnen zu kommen. Helmut Wimmer (TSV Westhausen), seit Jahren beim Nordic-​Walking in der Spitzenklasse, will wieder bester Powerwalker über 25 km werden.
 

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