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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Dienstag, 06. Dezember 2011

Ehrung der Altmeister

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Wenn goldene und diamantene Handwerksbriefe überreicht werden, zeugt das von Lebensleistung, die es verdient hat, gewürdigt und gefeiert zu werden.

SCHWÄBISCH GMÜND (bt). Bei der Altmeisterfeier im Augustinus-​Gemeindehaus sprach Kreishandwerksmeister Alexander Hamler gestern vom großen Respekt vor einer Generation, „die mit Fleiß und persönlicher Bescheidenheit die Wirtschaftsnation Deutschland geschaffen hat“; die Altmeister seien Vorbild für Standfestigkeit und Willensstärke, an dem sich die Nachkommenden ausrichten könnten: „Sie haben es uns vorgelebt, dass wir vieles erreichen können, wenn wir nur zusammenstehen und zusammenhalten.“ Die zu Ehrenden hätten den Grundstein für den heutigen Wohlstand gelegt – in oftmals entbehrungsreichen Jahren. Die damals geprägte Qualität und das große handwerkliche Können habe dem Handwerk über Jahrzehnte hohes Ansehen verschafft. Hamler sprach auch vom derzeitigen „Konjunkturoptimismus im Handwerk“: Elf Prozent der Unternehmen wollten die Beschäftigtenzahl im Verlauf der nächsten drei Monate erhöhen. „Die Auftragsbücher dürften gut gefüllt sein.“ Der fast leergefegte Arbeitsmarkt werde dem Beschäftigungsaufbau allerdings Grenzen setzen; deshalb sei es wichtig, der Öffentlichkeit die Attraktivität einer Ausbildung im Handwerk aufzuzeigen.
Auch OB Richard Arnold sang das Lob des Handwerks und der Handwerker und kritisierte, dass die Städte und Kommunen ab Januar wieder weniger Spielraum haben werden, über beschränkte Ausschreibungen das regionale Handwerk zu stärken. Er warb für den Bildungs– und den Familienfonds der Stadt und machte Lust aufs Stadtjubiläum und insbesondere auf die zur „Straße des Handwerks“ umfunktionierte Bocksgasse. MdL Dr. Stefan Scheffold warb dafür, Großprojekte positiver und optimistischer einzuschätzen; sein Kollege im Landtag Klaus Maier gedachte des verstorbenen früheren Kreishandwerksmeisters Hans Kolb und sprach von seiner Anerkennung für das von den Anwesenden Geleistete. Dekan Immanuel Nau stimmte mit einer Rettungsgeschichte der anderen Art auf Weihnachten ein, sprach vom Anspruch an die Menschen, füreinander da zu sein. Der Präsident der Handwerkskammer Anton Gindele erklärte, mehr denn je seien fachliche und unternehmerische Qualifikation unverzichtbar. Ohne Handwerk stehe die Wirtschaft still; das Handwerk stelle 30 Prozent aller Ausbildungsplätze. Meister, so Gindele, gehörten per Definition zu den Besten ihres Fachs: „Sie alle haben es verdient, sich feiern zu lassen.“
Diamantene Meisterbriefe gab es für Anton Flaig, Bäckermeister, Schwäbisch Gmünd; Julius Schreiber, Maler– und Lackierermeister, Heubach und Helmut Zink, Installateurmeister, Gmünd. Karl Kauffmann, Bäckermeister, Gmünd; Hermann Pfister, Bäckermeister, Heubach und Bruno Zeller, Stuckateurmeister in Gmünd waren nicht anwesend.
Goldene Meisterbriefe: Manfred Amft, Goldschmiedemeister, Gmünd; Frieder Benz, Bäckermeister, Gmünd; Rudolf Boeckler, Maschinenbaumechanikermeister, Spraitbach; Josef Eberhard, Glasermeister, Mögglingen; Kurt Geiger, Goldschmiedemeister, Gmünd; Walter Giers, Graveurmeister, Gmünd; Herbert Gütlin, Müllermeister, Horn; Karl Heck, Bäckermeister, Alfdorf; Hermann Heilig, Fleischermeister, Gmünd; Hermann Hirth, Fleischermeister, Gschwend; Hans Hörsch, Schreinermeister, Alfdorf; Karl Jennewein, Modellbauermeister, Heubach; Rolf Kißling, Fleischermeister, Heuchlingen; Hans Knödler, Schreinermeister, Mögglingen; Reinhold Knödler, Schreinermeister, Mögglingen; Egon König, Glasermeister, Durlangen; Walter Kottmann, Uhrmachermeister, Waldstetten; Margot Landvoigt, Kürschnermeisterin, Gmünd; Sigrid Lang, Friseurmeisterin, Gmünd; Manfred Lenz, Maler– und Lackierermeister, Gmünd; Otto Lutz, Zimmerermeister, Gmünd; Ernst Müller, Schreinermeister, Lorch; Albert Orth, Maschinenbaumechanikermeister, Böbingen; August Ostertag, Zentralheizungs– und Lüftungsbauermeister, Böbingen; Wilhelm Rupp, Maler– und Lackierermeister, Spraitbach; Wolfgang Saile, Gürtler– und Metalldrückermeister, Gmünd; Rudolf Schall, Bäckermeister, Gmünd; Albert Scherrenbacher, Fleischermeister, Gmünd; Karl Schurr, Gürtler– und Metalldrückermeister, Waldstetten; Erich Schweikert, Kfz-​Mechanikermeister, Gmünd; Albert Seiz, Landmaschinenmechanikermeister, Waldstetten; Günther Stegmaier, Tischlermeister, Gmünd; Josef Stegmaier, Brauer– und Mälzermeister, Mutlangen; Karl Steidle, Schuhmachermeister, Gmünd; Karl Stettner, Schreinermeister, Alfdorf; Reinhold Vogt, Bäckermeister, Waldstetten; Bernhard Waibel, Schreinermeister, Gmünd; Friedrich Wolf, Kfz-​Mechanikermeister, Gmünd; Helena Wolfert, Friseurmeisterin, Gmünd.
 

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