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» Schwäbisch Gmünd | Mittwoch, 29. Juni 2011

Integrationsbeirat diskutiert über acht Themenfelder

33 Prozent der Einwohner von Schwäbisch Gmünd (GD), also 19 819 Personen, haben einen Migrationshintergrund. Die restlichen 67 Prozent (39 819 Personen) haben keinen Migrationshintergrund.

Von Jörg Hinderberger
SCHWÄBISCH GMÜND. „In Schwäbisch Gmünd leben Menschen, die ihre Wurzeln in über 100 Staaten dieser Welt haben. Viele von ihnen sind eingebürgert und haben damit die deutsche Staatsangehörigkeit“, heißt es im Integrationsbericht der Stadt Schwäbisch Gmünd 2010. Des Weiteren heißt es: „Grundsätzlich haben sich seit dem Integrationsbericht aus dem Jahr 2008 keine großen Veränderungen ergeben. Dennoch lässt sich mit der Sammlung und Aufbereitung der Daten, über die Jahre betrachtet, die Entwicklung im Gesamten so wie in den einzelnen Bereichen verfolgen.“
Im Jahr 2010 kamen die meisten Zuwanderer aus Rumänien (18,71 Prozent), gefolgt von Zuwanderern aus der Türkei (15,01 Prozent), Polen (9,47 Prozent) und Griechenland (4,62 Prozent). Die Prozentwerte der anderen Staaten sind so gering, dass sie nicht einzeln ausgewiesen werden. 44,84 Prozent der in Schwäbisch Gmünd lebenden Ausländer sind seit mindestens 20 Jahren in Deutschland.
Die Daten für die Stadt Schwäbisch Gmünd, also nur die Kernstadt ohne die umliegenden Teilorte, zeigen folgendes auf: Die Zahl der Ausländer zum Stichtag 31. Dezember 2010 betrug 7751 Personen und hat somit im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres (7777 Personen) weiter leicht abgenommen. In 2009 war die Abnahme mit 156 Personen allerdings deutlich höher. Mit 34, 67 Prozent stellen die türkischen Staatsangehörigen die größte Gruppe der Ausländer dar. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich ihre Zahl allerdings auch verringert, und zwar von 2719 Personen auf 2678 Personen.
Die zweitstärkste Gruppe für den Bereich der Stadtverwaltung Gmünd sind die italienischen Staatsangehörigen mit 11,04 Prozent. Auch ihre Zahl ist von 864 Personen auf 855 Personen zurückgegangen. In der Innenstadt (Kernstadt) leben also 1322 Ausländer (36,4 Prozent) und 1893 Einwohner mit Migrationshintergrund (52,1 Prozent). Auffällig ist, dass die wenigsten Ausländer in den ländlichen Gebieten wie zum Beispiel Hangendeinbach, Wustenriet oder Herdtlinsweiler leben. Zusammengefasst heißt das: Die Einwohner mit Migrationshintergrund verteilen sich über ganz Schwäbisch Gmünd mit allen Teilorten. Allerdings wohnen mehr Einwohner mit Migrationshintergrund im Stadtgebiet als in den Stadtteilen. Während im Stadtgebiet 44 Prozent der Einwohner einen Migrationshintergrund haben, trifft dies in den Teilorten nur auf 23 Prozent zu. Des Weiteren gibt es drei Stadtviertel, die Innenstadt, die Oststadt und das Hardt, in welchen der Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund über 50 Prozent liegt.
Der Integrationsbericht 2010 ist in acht Punkte gegliedert: 1. Basisindikatoren zur Schwäbisch Gmünder Bevölkerung, 2. Handlungsfeld Sprache und Bildung, 3. Handlungsfeld Wirtschaft und Arbeit, 4. Handlungsfeld Wohnen und Stadtentwicklung, 5. Handlungsfeld Gesundheit und Sport, 6. Handlungsfeld Aktives Zusammenleben, 7. Handlungsfeld Interkulturelle Öffnung der Institutionen und 8. Ausblick. Über diese Themen diskutiert heute der Gmünder Integrationsbeirat im kleinen Sitzungssaal im Rathaus.
 

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33 Prozent der Einwohner von Schwäbisch Gmünd (GD), also 19 819 Personen, haben einen Migrationshintergrund. Die restlichen 67 Prozent (39 819 Personen) haben keinen Migrationshintergrund.

Von Jörg Hinderberger
SCHWÄBISCH GMÜND. „In Schwäbisch Gmünd leben Menschen, die ihre Wurzeln in über 100 Staaten dieser Welt haben. Viele von ihnen sind eingebürgert und haben damit die deutsche Staatsangehörigkeit“, heißt es im Integrationsbericht der Stadt Schwäbisch Gmünd 2010. Des Weiteren heißt es: „Grundsätzlich haben sich seit dem Integrationsbericht aus dem Jahr 2008 keine großen Veränderungen ergeben. Dennoch lässt sich mit der Sammlung und Aufbereitung der Daten, über die Jahre betrachtet, die Entwicklung im Gesamten so wie in den einzelnen Bereichen verfolgen.“
Im Jahr 2010 kamen die meisten Zuwanderer aus Rumänien (18,71 Prozent), gefolgt von Zuwanderern aus der Türkei (15,01 Prozent), Polen (9,47 Prozent) und Griechenland (4,62 Prozent). Die Prozentwerte der anderen Staaten sind so gering, dass sie nicht einzeln ausgewiesen werden. 44,84 Prozent der in Schwäbisch Gmünd lebenden Ausländer sind seit mindestens 20 Jahren in Deutschland.
Die Daten für die Stadt Schwäbisch Gmünd, also nur die Kernstadt ohne die umliegenden Teilorte, zeigen folgendes auf: Die Zahl der Ausländer zum Stichtag 31. Dezember 2010 betrug 7751 Personen und hat somit im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres (7777 Personen) weiter leicht abgenommen. In 2009 war die Abnahme mit 156 Personen allerdings deutlich höher. Mit 34, 67 Prozent stellen die türkischen Staatsangehörigen die größte Gruppe der Ausländer dar. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich ihre Zahl allerdings auch verringert, und zwar von 2719 Personen auf 2678 Personen.
Die zweitstärkste Gruppe für den Bereich der Stadtverwaltung Gmünd sind die italienischen Staatsangehörigen mit 11,04 Prozent. Auch ihre Zahl ist von 864 Personen auf 855 Personen zurückgegangen. In der Innenstadt (Kernstadt) leben also 1322 Ausländer (36,4 Prozent) und 1893 Einwohner mit Migrationshintergrund (52,1 Prozent). Auffällig ist, dass die wenigsten Ausländer in den ländlichen Gebieten wie zum Beispiel Hangendeinbach, Wustenriet oder Herdtlinsweiler leben. Zusammengefasst heißt das: Die Einwohner mit Migrationshintergrund verteilen sich über ganz Schwäbisch Gmünd mit allen Teilorten. Allerdings wohnen mehr Einwohner mit Migrationshintergrund im Stadtgebiet als in den Stadtteilen. Während im Stadtgebiet 44 Prozent der Einwohner einen Migrationshintergrund haben, trifft dies in den Teilorten nur auf 23 Prozent zu. Des Weiteren gibt es drei Stadtviertel, die Innenstadt, die Oststadt und das Hardt, in welchen der Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund über 50 Prozent liegt.
Der Integrationsbericht 2010 ist in acht Punkte gegliedert: 1. Basisindikatoren zur Schwäbisch Gmünder Bevölkerung, 2. Handlungsfeld Sprache und Bildung, 3. Handlungsfeld Wirtschaft und Arbeit, 4. Handlungsfeld Wohnen und Stadtentwicklung, 5. Handlungsfeld Gesundheit und Sport, 6. Handlungsfeld Aktives Zusammenleben, 7. Handlungsfeld Interkulturelle Öffnung der Institutionen und 8. Ausblick. Über diese Themen diskutiert heute der Gmünder Integrationsbeirat im kleinen Sitzungssaal im Rathaus.
 

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